Tipp: Debüt-EP´s von Kúlu und Little Winter aus DK

Indie against Alternative: Doppel EP-Vorstellung aus Dänemark

Debüt-EP "Little Winter" von Little Winter

Debüt-EP „Little Winter“ von Little Winter

Debüt-EP "Quiescence" von Kúlu

Debüt-EP „Quiescence“ von Kúlu

Kúlu sowie Little Winter bringen fast zeitgleich ihre Debüt-EP´s auf den Markt. Perfekt für einen Vergleich zweier Bands auf ungeahnt hohen Niveau.

Früh ist das Soundkartell auf die beiden Bands aus Dänemark aufmerksam geworden und hat über die jeweiligen Debüt-Singles berichtet (Kúlu / Little Winter). Beeindruckend war damals bereits das musikalische Niveau auf dem sich bewegt wurde und hatte vorab viel Interesse auf die angekündigten Debüt-EP´s geweckt. Und wie es der Zufall so wollte, sind sich Kúlu und Little Winter nicht nur was das Niveau angeht recht ähnlich, sondern auch bei der musikalischen Ausrichtung. Ein Grund mehr, die Short-Player „Little Winter“ von Little Winter sowie „Quiescence“ von Kúlu miteinander zu vergleichen.

Während Kúlu für sich die Bestimmung einer Alternative-Rock-Band reserviert, möchte Little Winter gerne eher dem Genre als Indie-Rock-Band zugeordnet werden. Wo da so genau die Unterscheidungen liegen, kann gerne bei Wikipedia eruiert werden. Okay, haut Kúlu gerne mal etwas härter in die Gitarre, sucht sich Little Winter gerne Anleihen bei Bands wie Coldplay, kuschelt daher ein wenig mit dem Pop und lässt es ein wenig ruhiger angehen. Fakt bleibt aber, dass Kúlu und Little Winter gefühlt sehr viel Zeit und Gehirnschmalz bei der Erstellung ihrer jeweiligen EP investiert haben. Anscheinend wollte man nichts dem Zufall überlassen und von Anfang an seine Fans mit viel Emotionen, berauschenden Tracks und einer Menge Empathie überzeugen wollte.

Und eigentlich handelt es sich hier auch nicht um einen echten Vergleich, denn einen Gewinner kann es bei zwei so Top-Debüt-EP´s gar nicht geben. Erstaunlicher ist eher nach wie vor, was uns aus dem kleinen nördlichen Nachbarland musikalisch geboten wird. Die brandneuen EP´s von Kúlu und Little Winter stehen da nur stellvertretend für eine Musikszene, die ungeachtet von Trendvorgaben und massenhaften Mainstream-Gedudel hierzulande, für jedes Musikgenre erstaunlich perfektioniertes Material an den Start bringen. Natürlich muss letztlich immer noch der gewisse Funke beim Hören überspringen, aber auch hier brauchen sich weder die gleichnamige EP „Little Winter“ noch „Quiescence“ von Kúlu verstecken.

Beiden wohnt der Geist von fantastischen Live-Bands inne, die vielleicht nicht unbedingt mit absoluten Hit-Garanten aufwarten, sondern eher mit durchgehend hörenswerten Inhalten. Einzig schade ist da eher, dass es jeweils erstmal nur bei einer EP verbleibt und der Höhrgenuss mit 4 („Quiescence“ von Kúlu) bzw. 5 Tracks („Little Winter“) daher etwas kurz ausfällt. Aber dafür gibt es ja hier auch eine doppelte EP-Vorstellung, die zusammen genommen wieder das Erlebnis auf die Dauer eines Album erweitert. Denn gehört zu werden, haben es wirklich beide EP´s verdient. Versprochen!

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