Track: Kúlu „Lonely Running Man“

Kopenhagen hält den Atem an: Newcomer-Band Kúlu mit Single „Lonely Running Man“

Kúlu aus Kopenhagen mit neuer Single "Lonely Running Man"

Kúlu aus Kopenhagen mit neuer Single „Lonely Running Man“

Schon wieder überrascht der Norden das Soundkartell mit einem geschmeidigen Track. Redakteur Wolfgang Baustian hat sich den Song vorgenommen:

Das sich Rock und ruhige Töne kombinieren lassen, ohne das es sich wie aufgewärmter Ami-Melodie-Rock anhört, wollen uns die Newcomer-Band Kúlu aus Kopenhagen mit ihrer zweiten Single „Lonely Running Man“ beweisen. Konnten die Dänen bereits mit der Debüt-Single „Toiling“ die Szene aufhorchen lassen, soll der neue Track beweisen, dass Kúlu alles andere als eine Eintagsfliege sind und auf dem Weg nach oben noch eine Menge zu bieten haben.

So kommt Frontmann Dennis Winterskov samt Band gänzlich ohne Plattitüden oder Klischees daher und kreieren Songs mit bissigen Rock, die einen durch den Tag tragen können und gleichzeitig Raum zum innehalten bieten. Begrifflichkeiten wie Ambient-, Pop- oder Dream-Rock scheinen mir für das Ansinnen von Kúlu einfach zu platt und werden der musikalischen Qualität des Quartetts nicht gerecht. Denn Kúlu vereinen Poesie mit avantgardistischen Ansätzen irgendwo zwischen Alternative und Pop bzw. HIM und The Boxer Rebellion.

Okay, mit ihrer neuen Single „Lonely Running Man“ bedienen sie schon eher die typisch männliche Vorstellung des ewigen Helden, der standhaft einer zusammenbrechenden Welt strotzt. Aber irgendwo muss sich der Kreis wieder schließen, wenn von echten Kerlen und Rock geredet wird. Meiner Meinung nach gelingt Kúlu mit dem richtigen Mix aus E-Gitarren, Synthies, schraddeligen Bässen und hymnenhaften Gesang die perfekte Mischung, für schnöden Mainstream zu experimentier freudig zu sein.

Genau das sollte Kúlu in Zukunft von der Masse abheben und zum Erfolg führen. Was ihnen noch fehlt, ist das passende Debüt-Album. Aber würde mich nicht wundern, wenn uns das auch bald durch den Briefkasten flattert. Also liebe Soundkartell-Gucker, gebt fein acht!

Kúlu aus Kopenhagen begeistern mit ihrer Interpretation von Rock und Pop

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