Sea Moya

Sea Moya „Baltic States“ EP of the Week

Sea Moya "Baltic States" EP of the Week

Sea Moya „Baltic States“ EP of the Week

Das Soundkartell stellt Euch heute die neue EP „Baltic States“ der Kraut-Pop Band Sea Moya vor.

Den ersten Vorboten haben Sea Moya berteits Ende Juli mit ihrer neuen Single „Nothing Is Real“ rausgeschickt. Die Jungs aus Köln und Mannheim stehen schon eine ganze Weile unter dem Radar verschiedenster Labels und Menschen aus dem Musikbusiness. Jetzt sind sie für ihre neue EP bei Humming Records untergekommen. Das freut alle Beteiligten natürlich.

Es ist die Mischung, die Sea Moya so interessant macht. Elektronik, Psychedelic und Afro-Beat, das sind so drei Stilrichtungen, die die Band so lässig vereint, als gäbe es nichts leichteres auf der Welt. Und vor allem: Sie brechen das für uns als Zuhörer auch auf ihrer neuen EP „Baltic States“ so prägnant und herunter, dass daraus ein Release von sechs neuen Tracks geworden ist, den man unbedingt auf dem Schirm behalten sollte. Sie bedienen sich auch hier aus einer großen Schublade an Einflüssen wie Gold Panda, Thom Yorke, Brian Eno und noch vielen mehr.

Gerade die neue Single „Nothing Is Real“ ist sehr verspult. Hier haben sie bewusst an einer Bass Line gebastelt, die auf Afrobeat Rhythmen trifft und dabei ganz unumwunden von sphärischen Synthies umspielt wird. Dabei ist innerhalb der Songs die Struktur ganz eng gestrickt. Es gibt kaum Platz zu Atmen, geschweige denn mal einen Raum, dass sich das eine oder andere Instrument mal abhebt. Alles wirkt ineinander gewunden und verschlungen. So fest, dass sie kaum bis gar nicht lösen kann die Struktur.

Das machen Sea Moya nahezu perfekt. Und so wirkt auch jeder Songs für sich sehr stimmig und fügt sich in den nächsten ein. Wie ein Geäst von einem alten Baum. Witzigerweise ist die EP selbst ganz bewusst bei einem Roadtrip entstanden. Das erklärt auch wieso, die Songs so ineinander greifen. Denn da saßen die Jungs schon mal längere Zeit auch aufeinander. Also wortwörtlich.

 

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