Ghost Motel: „The Long Night“

Wenn Dark und Indie zu Sturm und Emotionen werden: Videopremiere „The Long Night“ von Ghost Motel

Das Musik-Projekt Ghost Motel aka Patrick Huven überrascht mit neuen Track "A Long Night"

Das Musik-Projekt Ghost Motel aka Patrick Huven überrascht mit neuen Track „A Long Night“

Exklusiv präsentiert das Soundkartell das neue Video des Selfmade-Künstlers Patrick Huven aka Ghost Motel. Redakteur Wolfgang Baustian erzählt mehr über den Künstler und seine Musik:

Erst vor kurzem haben wir bei unserer Redaktionssitzung festgestellt, dass die Stilrichtung Elektro beim Soundkartell wesentlich zu kurz kommt. Mit der festen Absicht, diesen Umstand schnellstmöglich zu korrigieren, ist uns eine emotionale wie überzeugte Email in den Briefkasten geflattert, hinter der sich gleich eine riesengroße Überraschung verbarg. Daher können wir jetzt mit vor Stolz geschwellter Brust das Dark-Indie-Projekt Ghost Motel vorstellen und exklusiv das Video zu „Long Night“ präsentieren.

Ghost Motel ist das Musik- wie Lebenswerk von Patrick Huven, der seit 2017 nicht nur das Projekt ständig voran treibt, sondern anscheinend auch ein One-Person-Wonder ist. So produziert und recordet Patrick Huven jeden Song alleine, spielt jedes Instrument selbst ein, setzt Fotos sowie Musikvideos in Szene und finanziert sich komplett selbst. Also round about die harte Schule eines Musikers, der strikt seiner Inspiration folgt. Aber nach unserer Meinung hat sich das Schuften gelohnt.

Denn Ghost Motel steht für äußerst detailverliebte Kunstwerke, die den Hörer durch die tief greifenden Intentionen der Songs regelrecht verharren lassen. Da macht auch der Track „The Long Night“ samt Video keine Ausnahme. Ob das berauschend dichte Klangbild der Komposition, welches mit gekonnt eingesetzten Spannunbgsbögen fesseln kann, oder das bildgewaltige sowie cineastisch perfekt inszenierte Video – an jeder Stelle ist das Herzblut zu erahnen, das Ton wie Bild Form und Klang gegeben haben.

Als weitere Überraschung kam zur Umsetzung von „The Long Night“ hinzu, dass sich Patrick Huven zur Verstärkung Alina von der Band Koj dazu genommen hat, die damit dem Song den passenden weiblichen Gesangspart verleiht (und die wir bereits mit einem Review sowie Interview hier bei uns bedacht haben!). Das alles zusammen ergibt einen sagenhaft, schon fast hymnenhaften Song, dem als Gesamtwerk lediglich die nötige Aufmerksamkeit fehlt. Denn an der Musik bedarf es bestimmt keiner Verbesserung mehr. Wir werden das Projekt Ghost Motel auf jeden Fall weiter beobachten und den weiteren Verlauf fest im Auge behalten. Aber erst einmal: Film ab 😉

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