Ryan Egan

Ryan Egan Electronica-Pop aus New York

Ryan Egan aus New York; Fotocredit: Angelo Vasta

Ryan Egan aus New York; Fotocredit: Angelo Vasta

Smart, schick angezogen und ein durch und durch guter Musiker. Das Soundkartell stellt Euch heute den britischen Electronica-Pop Musiker Ryan Egan vor.

Da steht er vor einem. Komplett in Schwarz. Mit einem schicken Hut und einem schönen Mantel. Ryan Egan stiehlt nicht einfach so in die Kamera. Nein er schaut dir mit erhobenem Blick in die Augen. Mittlerweile wohnt der gebürtige Brite in New York City. Dazu hat er sich eine der umtriebigsten Städte rausgesucht, die auch auf meiner Agenda noch ganz oben steht. Der Musiker hat mich kürzlich mit seiner neuen Single „Finest Hour“ verzaubert. Das passiert nicht oft. Vor allem, weil es ja mittlerweile so unfassbar viele Musiker gibt, die sich auf das Genre stürzen. Entweder passt es dann aber nicht mit der Stimme oder die Tracks sind schlecht produziert. Fallen ab. Bei Ryan Egan ist das anders. Natürlich. Muss ja sein, sonst würde ich ihn ja auch nicht vorstellen. Aber es ist wirklich so. Mir gefällt der düstere Stil, mit dem er an die Tracks herangeht. Sie haben alle eine gewisse Tiefe. Im Hintergrund flirren Synthesizer durch den Raum und legen sich flächenhaft auf die Songs drauf.

Das Krasse ist ja, dass der New Yorker Musiker noch ein Unbekannter ist. Und das bei diesem Sound. Das ist schon wieder mal so ein Phänomen, das ich sonst nur aus Skandinavien kenne. Ein Künstler, der noch gänzlich unbekannt ist, aber dessen Tracks von der Produktion her gesehen schon meilenweit voraus sind. Weiter, als so manche Band in 5 Jahren Band-Zusammensein ist. Da ist in den letzten Jahren viel passiert und sicherlich liegt das auch daran, dass man seine Tracks mittlerweile auch bequem von Zuhause aus produzieren kann.

Die Songs von Ryan Egan sind wie gesagt düster. „Restoration“ zum Beispiel. Der Track beginnt getragen und bekommt dann nach gut 35 Sekunden einen dermaßen fetten Bass verpasst. Der sich dann aber auch wieder auflöst. Vor einem steht ein Solokünstler, der sich wie im freien Fall seiner eigenen Musik befindet. Er fängt sich selbst immer wieder durch seine Bässe und Tiefen auf. Dann geht das Spielchen wieder von vorne los. Ryan Egan ist definitiv ein Musik,er den ihr für 2016 noch weiter auf dem Schirm haben müsst. Ganz sicher.

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