Review: Evening Elephants
Brutal ehrlicher Sound von Evening Elephants
Die zwei Kimpels Sam Boggs und Brandon Leslie haben sich im Juli 2021 während COVID „kennengelernt“. Sie beide waren auf einem illegalen Hinterhof-Event in Silverlake in Los Angeles. Sam kam aus Statesville, North Carolina und noch dazu als letzter auf der Party. Brandon liest Tarot-Karten und produziert HipHop Beats. Er war auch auf der Party und die beiden hat es dort direkt connected über zwei Dinge: Musik und Zigaretten. Das zweite mag eher unsympathisch klingen. Auf den ersten Blick. Denn auf den zweiten Blick muss man sich die Musik anhören, um zu verstehen, wo der Vibe genau steckt und wenn du es tust: Wirst du verstehen, wieso Zigaretten und ihre Attitüde unweigerlich zusammengehören.
Im selben Hinterhof haben sie Showcases geschmissen und gespielt. Das ist schon verrückt und für die beiden sicherlich auch immer wieder ein cooler Ort zurückzukehren. Beim ersten Event waren 75 Menschen vor Ort. Beim zweiten schon 250. Es sprach sich schnell rum, dass die beiden coole Songs schreiben und live ziemlich was drauf haben. Diese Hinterhof-Parties wurden zum „Stadtgespräch“ in LA, wenn man das in LA überhaupt so sagen darf. Das Event war jedenfalls ziemlich cool und in. Die Lead-Single des Duos is „Life is Swell“ und die Magazine haben sich derart auf diesen Track gestürzt. Das ging richtig ab.
Von jetzt auf gleich produzierten sie Song um Song und man sollte sich unbedingt mal bei Spotify reinhören. Es gibt so viele unterschiedliche Herangehensweisen bei ihren Songs. Von derb gemixten Songs, über softe Indie-Perlen und Synth-Pop Songs ist hier so ziemlich alles dabei. Und über allem schwebt der Vibe.
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