Review: Atlas Road Crew
Rock’n’Roll aus South Carolina von Atlas Road Crew
Die fünfer Crew um Frontsänger Taylor Nicholson Atlas Road Crew hat einen ganz eigenen und für die USA typischen Rock’n’Roll Sound, den sie auf uns loslassen. Das ist so aus dem Südosten der Staaten. Die Band existiert schon länger, seit 2011 und hat sich über all die Jahre eine recht loyale Fanbase aufgebaut. Die East Coast ist ohnehin ihr Terrain und haben dort auch etliche Venues von Florida über New York ausverkauft. Das ist für US-amerikanische Bands ohnehin verrückt schwer im eigenen Land wirklich Fuß zu fassen. Das Potential der Zielgruppe ist schier unendlich. Wie willst du da noch weiter Aufmerksamkeit generieren?
„Halfway to Hopkins“, so heißt das allererste Album der Band und wurde 2016 veröffentlicht. Die Resonanz war umjubelt und mit diesen Songs haben sie sich bereits zu einer „Must-See“ Live-Band gemausert. Das ist super beachtlich! Die stimmlichen Akzente sind einprägsam und auch das gesamte Setting in der Instrumentierung macht unheimlich Laune. Wie sie so eine Fanbase aufgebaut haben? Ich meine das haben sie schlichtweg durch das Touren geschafft. Ab der Veröffentlichung ihres ersten Albums sind sie getourt und haben sich darüber ständig neue Fans erspielt. Ganz einfache Rechnung irgendwie.
2018 folgte das zweite Album und darauf reiften sie nochmal als Songwriter und Performer. Denn als Performer sehen sie sich definitiv. Als Producer haben sie Hilfe von Wolfgang Zimmerman bekommen (Band of Horses, Susto, Jump Little Children). Warum die Band dann bislang in Deutschland noch nicht angekommen ist? Das mag an dem Genre liegen. Rock’n’Roll ist ja jetzt nicht DAS Genre schlechthin, welches in Deutschland konsumiert wird.
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