Rezension: Kazy Lambist „Sky Kiss“ EP

Kazy Lambist EP „Sky Kiss“

Kazy Lambist EP „Sky Kiss“; Fotocredit: Mehran Djojan

Kazy Lambist schlägt mit seiner neuen EP ein neues Kapitel seiner bislang wirklich überaus erfolgreichen Karriere. Denn eines muss ich schon mal loswerden: Der noch recht junge Franzose hat es in kürzester Zeit geschafft, vom absoluten Insider zum nun gehypten Electronica-Pop Musiker zu werden. Und wie? Gefühlt mit einer unfassbaren Leichtigkeit, die aus seinen Songs strömt, die es so nur einmal gibt. Mit “Sky Kiss” kommt jetzt eine EP, die mit vier neuen Tracks aufwarten kann. “Oh My God” kennen eingefleischte Fans schon. Aber die anderen drei Tracks sind neu.

Ganz präsent ist seine Begleiterin Amouë. Mit ihr zusammen hat er den Song “Deï” rausgebracht. Der Song handelt von unkontrollierbaren Gefühlen, die zu stark sind, um zu verschwinden, und ihrer zerstörerischen Kraft. Ein starkes Thema, das man gar nicht so oft wahrnimmt. Aber es treibt einen durchaus an und bereitet einem schlaflose Nächte.

Kazy Lambist EP „Sky Kiss“

Insgesamt ist die EP ein stimmiges Werk des Franzosen. Er möchte ganz bewusst eine Art Reise damit begehen. So wird die Veröffentlichung auch gerne als seine persönliche Heimkehr bezeichnet. Das klingt irgendwie traurig und auch so, als würde er sich dort, also Zuhause nun niederlassen und erschöpft in sich zusammensacken. Doch wer Kazy Lambist kennt, der weiß, dass “Sky Kiss” ein starkes künstlerisches Statement ist, bei dem einem gar nicht so zum Tanzen zu Mute ist. Sehr bedacht, ruhig und fast schon in sich gekehrt wirken Tracks wie “Deï” oder “Twitch”. No party feeling! Aber muss auch nicht sein.

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