Track: Lea Porcelain „Future Hurry Slow“

Lea Porcelain neue Single ”Future Hurry Slow“

Lea Porcelain Single „Future Hurry Slow“

Nach den wunderschönen Seelenschmerzen der letzten EP treffen Lea Porcelain einmal mehr mitten ins Herz und besingen die sich langsam beeilende Zukunft mit zuckersüßem Gesang und warmer Melodie.

Nach nur zwei Tagen Ankündigung versüßen uns die beiden Wahl-Berliner die Wartezeit bis zu ihrem nächsten Album, welches 2020 erscheinen soll. Mit einem leicht melancholischen Liebeslieb treiben sie schwermütig in die sich langsam beeilende Zukunft und besingen die wankelmütige Liebe, die erst noch erwacht und mit Zuversicht in die Zukunft gleitet. Es fühlt sich an, als würde man direkt mit im Raum sitzen, während Markus Nikolaus seine kräftige und warme Stimme durch eine ungewisse Zukunft treibt.

Markus Stimme wächst zu einem großen Ganzen und nimmt den hallenden Klang voll ein während die Gitarre mit leicht schrabbelnd aber zart angeschlagenen Tönen die lang ausgesungenen Silben und Töne sanft unterstützt bis leise weitere Streicher eingefügt werden und durch einen perfekt einsetzenden Bass ein warmes Wummern in der Bauchgegend entsteht und die Gänsehaut noch einmal hochtreibt.

Überzeugt haben Julien und Markus ihre Fangemeinde schon sehr lange durch abwechslungsreichen und unvergleichbaren Post-Punk-Sound, der mal mehr und mal weniger mit treibenden elektronischen Parts daher kommt. Gefühl und Betonung passen auch in diesem Song wieder perfekt übereinander und lassen das Lied wie eine in sich geschlossene Welt wirken, in die es sich lohnt einzutauchen.

„While our love haven‘t awakens and the future hurry slow, you’d be alternate love, that you’d be the stars above, say how much more sweet things have marched,, before I go to the sweet hallow.“

Nach der 2019 erschienen EP „Love Is Not An Empire“ geben uns Lea einen tollen Einblick in ihre derzeitige Albumarbeit und lassen die Fan-Herzen höher schlagen. An dieser Stelle möchte ich nicht versäumen zu sagen, dass mir der düstere, melancholische 80er Jahre Sound der die tiefen Beats treibt und die elektronischen Elemente so sphärisch wie bei The Cure den tiefen Gesang unterstützt, sehr fehlt und ich mich über einige schweißtreibende elektronische Musikstücke auf dem neuen Album sehr freuen würde.

Aber fürs Erste genieße ich diesen musikalischen Leckerbissen des neuen Jahres und gebe mich entspannt meinen Träumen hin. Repeat.

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