Review: Visitor Kane

Dänische Rock-Band Visitor Kane im Review

Visitor Kane präsentieren ihren Indie-Rock-Sound

Visitor Kane waren ursprünglich einmal 2. Aus 2 mach 5. Denn mittlerweile tummeln sich fünf Musiker in der Band: Patrick Kociszewski, Julie Lind, Mikkel Silkjær Holm, Kasper Troels Nørregaard und Tobias Gulborg Tarp. Bereits im Oktober 2019 erschien das von der Kritik gefeierte Album ‚Change of Heart‘, das neue großartige Kompositionen der dänischen Band Visitor Kane bot. Visitor Kane ist eine dynamische Band. Rock so wie wir ihn feiern, trocken, beschwingt und bärtig. Das schaffen die Dänen wirklich gut. Sie schaffen einen ehrlichen und nachdenklichen Sound, der auf organischen Elementen basiert: Gitarren und fetten Drums. Eigentlich hätte die Band auch beim Roskilde Festival spielen sollen. Wer weiß, wohin die Reise sie nach dem Gig schon geführt hätte. Das ist schon bitter, wie Corona teils auch Karrieren zum Erliegen kommen lässt. Ärgerlich. Sollte aber wie bei Bands wie Visitor Kane nicht dazu führen, dass sie den Sprung auf ein weiteres Sprungbrett schaffen sollten.




Hach. Herrlich. Wer dem Album „Change Of Heart“ lauscht, wird daraus auch die typische Festival Open-Air Musik entdecken. Beschwingt, beseelt texten sie auf Dänisch und schaffen es auch trotz Sprachbarriere mitzureißen. Hier blitzen auch mal Synthesizer auf und gesellen sich zum Keyboard. Oder ein Saxophon. Also schroffer Rock ist das nicht immer. Eher Indie. Interessant finde ich, dass die Titel der Songs teils immer auf Englisch geführt werden, die Texte dann aber auf Dänisch fortgeschrieben werden. Teils texten sie dann auch wie in „Contradict Myself“ auch Englisch. Visitor Kane zeigen uns wie Rock heutzutage geht und wie er klingen muss. Festivlatauglich ist das allemal und tanzbar auch.

 

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