Review: Sjælen

Dänischer Psych-Pop von Sjælen

Sjælen aus Kopenhagen präsentieren leicht psychedelischen Pop; Foto: Niklas Adrian Vindelev

Heute stellen wir dir die dänischsprachige Psych-Pop Band Sjælen im Review vor. Mit „Her Kommer Sjælen“ erschien letztes Jahr und das trotz Corona das Debüt-Album der Band. Wenn wir weiter in der Band-Historie zurückgehen, müsste das Debüt eigentlich schon viel früher erscheinen. Locker so um 2017 herum. Denn die Band gibt es so in dieser Form nicht erst seit letztem Jahr. Sechs junge Herrschaften formen die Band. Im Zentrum stehen die beiden Musiker Peter Bruhn und Jens Rubin. Die beiden sind für das tiefgreifende Gitarrenspiel verantwortlich, singen aber auch. Und das führt bei den Songs auf ihrem Debütalbum unter anderem auch dazu, dass man die Musik der Dänen als sehr herzlich wahrnimmt. Gesigned ist die Band beim Label Konkylie.




Wirklich viel erfahren wir nicht über die Dänen. Klar ist, dass sie Corona, den Lockdown und den Wegfall von Touren gut kompensiert haben durch neue Musik. Vielleicht dachten die Jungs wie viele, dass 2021 besser wird. Aber auch da wird es eng mit Festivals, Showcase-Auftritten oder ähnlich. Das macht es natürlich ungleich schwerer seine neuen Songs an ein neues Publikum zu bringen. Gerade für Bands wie Sjælen doppelt bitter, da es sich auch um eine Band handelt, die wirklich richtig gute Band-Musiker vereint. Wer sich jetzt durch das Album hört, wir eine Vielzahl an Stilmitteln in den Songs entdecken. Langsame, leichte schunkelige Songs wie „En Gammel Ven“ finden sich genauso wie auch leicht psychedelisch angehauchte Songs wie „Hurtigt Langsomt“. So richtig rasant kommt aber keiner daher. Man darf sich zurücklehnen, lauschen und mitschunkeln. Die Dänen haben das echt drauf!

 

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