Review: Pardans

Noise-Rock Kapelle Pardans aus Kopenhagen

Pardans aus Kopenhagen - Fotocredit: Ophavfilm

Pardans aus Kopenhagen – Fotocredit: Ophavfilm

Das Soundkartell hat für Euch die Noise-Band Pardans aus Kopenhagen für Euch entdeckt.

Das klingt schon sehr crazy und verrückt. Die sechs Dänen haben alles im Gepäck, was Laune, Lärm und Stimmung auf die Bühne bringt. Bläser, Streicher und einen Sänger, der leicht durchhängt. Einer, der gerne mal eher lieber etwas schepps singt und dazu dann einen Fanfaren Gebläse als Support bekommt, dass man gar nicht weiß, wo einem der Kopf steht. Der wird leicht meschugge sein, wenn man sich durch das Album „Heaven, Treason, Women“ gehört hat. Der Opener der Platte „Let Darkness Descend“ eröffnet einem alles, was man in den nächsten Minuten beim Zuhören der Band braucht. Durchhaltevermögen und Standhaftigkeit. Die Vocals sind durchgehend so rau, als würde der Sänger einem eine in einer Bar verpassen. So muss sich Musik in Form eines Veilchens anfühlen. Noch dazu leicht verkatert und leicht verstörend. Wow. Das ist schon heftig, auch wenn wir uns dem Track „Blow Me“ widmen.

Und das geht einfach so weiter. „Moonlit Bags of Meat“ kann einem am Morgen schon mal den Hunger verderben, denn das ist so rüpelhaft ruppig. Es sind kaum mal Stellen dabei, die etwas melodischer klingen oder worin sich mal ein Muster oder einem Anflug von Melodie erkennen lässt. Das lassen die Dänen lieber sein und raufen sich aus musikalischer Hinsicht lieber. Das ist erfrischend anders und zeigt einem, dass Musik nicht immer auf höchster Stufe melodisch sein muss. Es kann auch gut und gerne mal zur Sache gehen und ein paar Instrumente dürfen dann auch gefühlt nach einem Song kaputt gehen.

Das Album „Heaven, Treason, Women“ könnt ihr euch hier mit einem Click kaufen!

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