Review: No Man’s Valley

Prog-Rock Entdeckung No Man’s Valley

No Man’s Valley aus Holland

Heute gibt es die Prog-Rock Band No Man’s Valley aus den Niederlanden im Review auf dem Blog.

No Man’s Valley kommt aus unserem Nachbarland, den Niederlanden. Aus dem Süden dort. Seit über 5 Jahren haben die Bandmitglieder dort einfach so miteinander gejamed. Nach zwei EPs und einem ersten Album im Jahr 2016, ging es auf Tour durch Europa. In diesem Jahr folgte dann das zweite Studioalbum „Outside the Dream“. Darauf finden sich 8 Tracks, die alle samt in eine sehr bluesige Richtung tendieren. Sie selbst beschreiben ihren Sound als Psychedelic blues-infused organ wave rock. Trifft es schon sehr gut wie ich finde. Gerade wenn wir uns auch den Opener und Titelsong der Platte anhören. Das ist ein guter Peilsender um das Album durchzuhören.

Jasper, Christian, Rob, Ruud und Dinand. Das sind die fünf jungen Herrschaften, die für den teils brachialen Gitarren-Sound sorgen. Und gerade Jasper wirft mit seinen jovialen Vocals alles in die Waagschale. Also wirklich alles. So fahren sie heftige Geschütze auf. Melancholisch, düster und bedrückend. So ballert in „Eyeball“ erstmal ein Riff ordentlich rein. Die Boxen müssen dazu natürlich auf Anschlag. Ohne große Rhythmik oder Melodie geht das dann so weiter. Ehe sich eine Melodie aus dem Nichts Bahn bricht. Ein bisschen erinnert mich das an die frühen Tage von The Black Keys. Richtig gut! Besonders interessant sind die Songs mit Überlange. Zwei sind dabei die gehen über 7 Minuten und noch einer mit über 5 Minuten. Das erfordert Ausdauer und Kondition.

No Man’s Valley sind für mich eine außergewöhnliche Entdeckung. Klar das ist kein luftiger Sommersound. Hier werden die Gitarren geschwungen und progressive Melodien entworfen. Es knallt und ist bunt.

 

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