Review: Mob War

Düsteres Alternative-Trio Mob War

Mob War aus Kopenhagen im Review; Foto: Anton Koch

„Glassy Eyes“ war die erste Single des Alternative-Indie-Trios Mob War. Der Sound war so bombastisch düster und tröge auf den ersten Eindruck hin. 3:43 Minuten ist die Single lang, doch sie wirkt deutlich länger als die knapp 4 Minuten. Das liegt auch daran, dass sich der Song langsam aufbaut. Er gewinnt erst gegen Ende der Spielzeit an Fahrt. Dann aber scheint alles zu explodieren. Wie in einem gleisenden Licht scheint alles unterzugehen. So nachdenklich beginnt sie, dass ich damit nicht gerechnet hätte. Die Vocals wirklich super traurig und düster. Doch das zieht sich auch durch andere Songs wie „Always Alarmed“. Super kontrastreich, geprägt von etlichen elektronischen, aber auch organischen Elementen schaffen sie ein unverwechselbares Sound-Spektrum. Frederiks Gesang ist dabei immer im Zentrum der Tracks und gibt die Leitlinien gibt: Volle Traurigkeit und langsam getragene Melodien.




„Glassy Eyes“ ist der erste Vorgeschmack auf das kommende Debütalbum des Trios. 2017 erschien mit „Overthinking“ eine erste Platte mit 7 Tracks. Dass die Band aber zwei Alben verwerfen mussten, sagt auch einiges über die Perfektion in ihrem Sound aus. Die Musiker machen keine Kompromisse beim Sound, was auch bei dieser Single-Veröffentlichung zu hören ist.

 

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