Review: ioulus

Dänischer Psych-Pop von ioulus

ioulus aus Kopenhagen zelebriert sperrige Sounds

Julia Becker ist ioulus aus Kopenhagen und ja was soll ich sagen nachdem ich meine ersten 30 Minuten mit ihrer Musik verbracht habe? Ich bin auf der einen Seite total begeistert wie alternativ sie ans Werk geht und mit Sounds experimentiert, die ich vorher nicht kannte. Und andererseits muss ich mich erstmal sortieren, was ich mit ihren Songs anfange. Die sind ja wirklich zum Teil so schräg, dass man die Melodien und Verläufe erst begreifen muss. „cu cynical“ zum Beispiel. Der Track ist Teil ihres Albums „oddkin“ und erschien Anfang März. Auf diesem Album sind insgesamt 10 Tracks, die alle sehr künstlerisch frei und experimentell arbeiten. „oddkin“ ist das erste Album der Dänin und ist mehr wie ein Mixtape aufgebaut. 16 Minuten geht das Mixtape und hinterlässt wirklich einen Eindruck, der einem im Gedächtnis bleibt.

ioulus arbeitet viel mit wiederkehrenden Soundfetzen und bringt diese dann immer und immer wieder ins Spiel. Auch textlich wiederholt sie sich dann immer und immer wieder wie in „ctrl bell jar“: “Trapped in a bell jar / I’m inside the bell jar with my anger”. Man kann die Frustration und die Angst regelrecht durch den Song spüren und hören. Es sind zwar nur ein paar Sekunden, aber das Gefühl, das sie hier vermittelt ist beeindrucken. Oder es rumpelt mal der Bass, es folgt eine A Capella Einlage oder mal ein kleiner Chor. Julia Becker liebt es mit Effekten und Sounds herumzuspielen. Die Rhythmen sind teils so absurd abgestimmt, oder krachen ineinander und übereinander ein. Das ist schon wirklich beängstigend.

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