Review: Ganger

Dänischer Indie Mix von Ganger

Ganger aus Kopenhagen im Review

Bei Ganger weigere ich mich ein bisschen mich auf ein Genre festzulegen. Klar tauchen hier Hip-Hip oder Pop Elemente auf. Und auch die Songs wirken wunderbar beschwingt. Die dänische Band Ganger lebt in Kopenhagen, hat aber eigentlich seine Wurzeln in Nordjütland. Im November 2019 veröffentlichte die Gruppe ihr Debütalbum MARK. Seitdem hat die Musik auf P6 Beat und P3 viel Aufsehen erregt und war in aller Munde. Die Band beabsichtigt, eine Dark-Tropic-Trilogie zu veröffentlichen, in der das Debütalbum MARK bereits veröffentlicht wird, das Album Faith Ende 2020 und das letzte Album PISK 2021 veröffentlicht werden.




Wenn du bereit bist für federleichten Indie, dann könnt dir Ganger sehr wohl gefallen. Auch, wenn die Texte auf Dänisch verfasst wurden. Wobei sie auch hier spielen. Teils auf Dänisch und auch mal Englisch. Es wird gemixt. Teils folgen aber skurrile Samples und Klangfolgen, die das Spektrum der Band so vielfältig erscheinen lassen. So passt es auch, dass sich die Vocal-Parts immer abwechseln. Weiblich und männlich, aber hauptsächlich dann doch männlich. Interessanterweise verwenden sie wie in „God, It Swing“ auch einen Part aus Charles Bukowskis Gedicht „The Shower“. Schon schräg irgendwie. Wer der Band zuhört mag denken, dass hört sich alles super unsortiert und unbedacht an. Die Dänen haben aber einen klaren Plan: So unberechenbar wie nur möglich klingen. Der Plan geht auf.

 

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