Review: Evan Isaac

US-Amerikanischer Pop-Sänger Evan Isaac

Evan Isaac im Review; Fotocredit: Veronica Varos

Evan Isaac mag es durch dramatisch. In seinem Song „Dark Room“ baut er seinen Sound zumindest so auf. Die Vocals bauschen sich nach und nach auf und keine Minute ist vorbei zack steht man mitten in einem Feuerwerk aus 80er Jahre Sound. Die Single ist Teil seines Albums „Dogwood Dignitaries Listen to the Baby“. Darauf finden sich noch 7 weitere Tracks. Allesamt recht poppig mit einem ordentlichen Drive an Synthies, einem stimmgewaltigen Songwriter und Pop-Musiker versehen.




Ein wichtiger Bestandteil seiner Musik ist der, dass er in einen Zustand der Ekstase führt. Er sucht die Verbindung von Tanz, Gesang, Ästhetik und seinem Songwriting. Aber nicht nur „Dark Room“ zeigt deutlich auf, wohin es bei ihm geht. Auch „Stepping Stone“ oder „Skip on Up“. Bei diesem Song wird deutlich, dass er sich auch noch bewusst ausprobiert. Abgefahrene Arrangements und Tonlagen, die mancher eher als schräg und unharmonisch auffassen würde. Sein leicht leidvoller Gesang liegt dabei immer stets über allen Songs. Die Eingängigkeit sucht er hier ganz bewusst nicht. Man merkt eher, dass er sich regelrecht fallen lässt. Er schaut einfach wohin ihn das alles treibt. Hier ein Streicher, da ein schräger Beat und sein Gitarrenpicking, das ihn stets begleitet. Evan Isaac würden vielleicht etliche als schrägen Vogel abtun. Aber er ist viel eher ein Songwriter, der sich traut noch die ungewohnten Pfade zu gehen. Raus aus der Komfortzone.

 

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