Review: Dusin

Dänisches Pop-Duo Dusin

Dänische Newcomer Dusin im Review; Fotocredit: Marie V. Oleinik

Wenn die Dänische Sprachbarriere bei Dusin nicht wäre, wäre „Summerfugl“ ein wirklich wunderbarer Pop-Song. Er wartet mit eher industriellen Indie-Sounds auf und besitzt einen treibenden Up-Beat. Dusin gibt es so schon seit 2017 und alles begann mit ihrer Single „Frisk Igen“. Hören wir die Debüt-Single von damals fällt im Vergleich zu „Summerfugl“ schon ein größerer Unterschied auf. Die Produktion wirkt viel dünner und man merkt, dass sie sich innerhalb ihres Sound noch deutlich weiterentwickelt haben. Das Duo besteht aus Mads Vadsager und Jesper Boesgaard und mittlerweile haben sie ihr musikalisches Repertoire um 3 EPs erweitert – und ein Album steht direkt vor der Tür. Ansässig ist das Duo in Kopenhagen.

Dusin produzieren genau die Art von nordischem Elektro-Pop, der derzeit gefragt ist. Leicht soulige Vocals und ein Groove, der den Tracks innewohnt, das macht super viel Spaß den beiden zuzuhören. Ganz egal, dass es auf Dänisch ist. Die neueste Single handelt von einer Art Schwarm, einer fiktiven Person, einem vermeintlichen Helden, der man gerne wäre, man aber nie sein kann. Verkörpert wird die Thematik durch ein Pärchen, die eine ein wenig gestörte Beziehung führen. Sie durchleben Höhen und Tiefen. Die anderen Songs der beiden Dänen arbeiten sich mit E-Drums vor und lassen einen Sound entstehen, der wirklich mithalten kann mit größeren Pop-Nummern. Fantastisch, wenn ihr mich fragt.

 

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