Review: Billy Barker

Pendel zwischen Hoffnung und Traurigkeit: Billy Barker

Schlägt emotionale Töne an: Billy Barker aus Melbourne

Es ist schon länger ruhig um Billy Barker. Der letzte Post auf seiner Facebookseite stammt aus dem April, ein kleiner Reminder sich in seine Newsletter-Liste einzutragen. Scrolle ich weiter runter, wechseln wir schnell ins Jahr 2019. Die EP „This Broken Life“ ist seine erste EP, die er rausgebracht hat. Es folgte die neueste Single „Familiar Cracks“ im Frühjahr 2021. Hier gibt es nur ihn, seine Gitarre und leichte Drums. Ich hab wirklich Gänsehaut bekommen, als ich ihm hier die 3:30 Minuten lauschen durfte. Das ist genau die Art von Songwriter, die ich so lange vermisst habe. Nicht zu weinerlich mit einer authentischen Note, die so wohl nur von internationalen Songwritern kommen kann.

Man kann irgendwie davon ausgehen, dass er auf dem Cover zu sehen ist: Nackt, verpixelt und mit einer Flasche Wein in der Hand. Seine Songs klingen wie Hits von Ryan Adams, Neil Young oder Kurt Vile. Da ist es nicht verwunderlich, dass seine Inspirationsquelle in Bob Dylan, Mia Dyson, Gareth Liddiard, Tim Rogers und Peter Green liegt. Klar ist auch: Billy Barker packt hier so viel Herzblut in seine Songs und das spürt man an seinem Songwriting, das kommt tief von seinem Herzen.

Leider hat Billy Barker noch viel zu wenige Tracks draußen, um sich ausgiebiger mit seinen Songs zu befassen. Fest steht aber schon jetzt, dass er für mich zu einem der spannendsten Indie-Rock und Roots Songwriter gehört.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

Leave a Reply Text

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bestätige, dass du kein Computer bist. * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

*