Album „Vega Vega“ Subshine

Wenn Zeit und Raum keine Rolle spielen: Album „Vega Vega“ von Subshine

Nach zwei Jahren Arbeit im stillen Kämmerlein haut das Neo-Synthie-Pop-Projekt Subshine mit dem Album "Vega Vega" einen echten Hochkaräter raus

Nach zwei Jahren Arbeit im stillen Kämmerlein haut das Neo-Synthie-Pop-Projekt Subshine mit dem Album „Vega Vega“ einen echten Hochkaräter raus

Das Soundkartell stellt Euch das recht melodiöse Werk des norwegischen Musikers vor und Redakteur Wolfgang Baustian teilt seine Eindrücke mit.

Boah, schon wieder was aus dem Norden?
Und dann schon wieder so´n Retro-Neo-Synthie-Pop-Ding, oder was?
Sorry … aber muss!

Denn warum bidde sollte der liebe Ole Gunnar Gundersen aka Subshine zwei Jahre still und heimlich an seinem Album „Vega Vega“ in seinen eigenen vier Wänden herumgeschraubt haben, daraus einen wirklich fantastischen acht Track langen Longplayer gebastelt, um es dann nicht einer versierten Hörerschaft unter die Nase zu reiben.

Und schon alleine weil ich gleich beim ersten Track „Living Like It´s Real“ immer wieder in die Versuchung komme und mir vorstelle, dass Sir Barry Alan Crompton Gibb einfach 10 Jahre später mit der Musik angefangen hätte und dem entsprechend nicht mit seinen Brüdern schicke Disco-Mucke, sondern der Zeit angepasst Synthie-Pop kreiert hätte. Hätte, hätte, Fahrradkette …

Aber geil ist sie schon, die Ähnlichkeit des Falsett-Gesangs der beiden Künstler. Natürlich ist dies bei Ole völlig unbeabsichtigt, aber der Geist der Bee-Gee´s scheint dadurch immer ein wenig mitzuschwingen. Unabhängig davon prescht Subshine gekonnt durch eine Menge Stilelemente der Epoche von M83, New Order sowie Drab Majesty. Dies allerdings mit einem tollen Gespür für Hit-Momente. Wenn er damit leider der Zeit nicht etwas hinterherhinken würde.

Der Fangemeinde solcher Musik sowie Vergangenheitsfanatiker wie meinesgleichen wird das aber kaum stören. Bei mir knipst Ole Gunnar Gundersen alle verfügbaren Lampen an und schafft dieses und jenes Rauschgefühl. Passt doch perfekt zu der unsäglichen Lage und kickt meine Laune steil nach oben. Eigentlich auch das Mindeste, wenn es einer schafft, 2 Jahre Arbeit in 28:54 Minuten guter Laune zu komprimieren 😉

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