Review: Psari

Mannheimer Songwriter Psari

Psari aus Mannheim im Review; Foto: Tobias Stulz

„Warm“ ist die erste EP von Psari. Der Deutsch-Poet liefert dichte Pop-Songs, die in seiner Sprache verfasst sind. „Heimweh“ ist seine Single für Winter 2021, die auf die EP folgte. Dort sitzt er am Klavier, draußen bei Abendstimmung. Mit Cap auf und eher unscheinbar und untypisch für einen Songwriter, der so talentiert am Klavier ist und eine dermaßen druckvolle und einprägsame Stimme hat wie er. Emotionen spielen eine große Rolle bei ihm. Er pendelt in seinen Songs dabei irgendwie zwischen CRO und seiner Coolness und Clueso, wenn es um darum geht Gefühle und Drive zu zeigen.

Der Mannheimer entstammt mal wieder dieser Talentschmieden-Stadt im Westen. Die Stimme, die er für seine Songs an den Tag legt ist auch so zeitgemäß, wie es derzeit nur sein kann. Er kann sowohl einen auf Annenmaykantereit machen, aber in „Telefon“ denkst du dann wieder, wir haben’s mit Apache 207 zu tun. Also klar kann man die beiden nicht vergleichen, aber das Sprachtalent ist ähnlich wie ich finde. In „Telefon“ produziert er dann auch House-Beats für den Background. Wirkt fast wie ein Remix seines eigenen Songs, zeigt aber eher, wie experimentierfreudig der junge Kerl bereits ist. „Heimweh“ hat mir schon gut gefallen. Ein bisschen mehr Fülle in der Instrumentierung und ein wenig mehr Ausgefeiltheit in den Texten, dann haben wir einen neuen Pop-Newcomer, der große Schritte wagen kann. Ich habe ihn wie man so schön sagt auf der Watchlist!

 

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