The Wild Wild

Moderner Synthie-Pop auf Reisen von The Wild Wild

Neues Synth-Pop Album von The Wild Wild

Neues Synth-Pop Album von The Wild Wild

Das Soundkartell stellt Euch in einem Review das neue Album „Into The Sea Into The Stars“ von The Wild Wild vor. Lest hier warum das der perfekte Reise-Soundtrack ist.

Wie es der Zufall so will, habe ich das neue Album „Into The Sea Into The Stars“ von The Wild Wild gehört, als ich im Zug saß und auf Reisen war. Das ist eigentlich ja eh immer der beste Moment um sich mal ausführlicher der Musik von bestimmten Musikern und Bands zu widmen. Vor allem dann, wenn man sie noch nicht kennt. So geschehen eben bei The Wild Wild.

Der Opener „So The Story Begins“, der rein instrumental daher kommt, könnte nicht besser zur Situation passen. Das ist ohnehin etwas, bei dem Künstler und Bands bei mir große Bigpoints setzen können. Wenn sie sozusagen situative Musik machen. Die zu bestimmten Situationen und Gegebenheiten passen. Sofort wird klar wohin die Reise mit The Wild Wild’s neuem Album gehen soll, ohne, dass es Vocals gibt. Es ist zu erwarten, dass ein wahrer Synthie-Reigen folgen wird. Etwas, das sich zwischen euphorischem Synth-Pop und Electronica einordnet. Die Erwartungen werden nicht enttäuscht, wenn wir zum nächsten Titel „“Sing“ switchen. Hier folgt ein Feuerwerk an Synthies und sehr angenehme Vocals.

Einen wahren Hit hat The Wild Wild dann aber mit „When We Were Young“ gelandet. Den ich tatsächlich auch schon mal im Tagesprogramm von FluxFM und PULS gehört habe. Dort hat sich der Moderator berechtigterweise gefragt, wieso der Titel so heißt. So alt können The Wild Wild doch gar nicht sein. Es ist jedenfalls ein Synth-Pop Hit, wie er im Bilderbuch steht. Er könnte so auch für einen Werbespot herhalten. In eine ähnliche Kerbe schlägt „Caspian“. Er ist nur nicht ganz so hymnenhaft arrangiert und hat auch keine allzu große „Ohrwurm-Wucht“ parat. Es ist dennoch ein gut und fulminant produzierter Track.

Einen weiteren Zufall gibt es denn dann noch mit einem richtigen „Reisesong“ namens „London“. Hier verreisen The Wild Wild sogar tatsächlich bildhaft in ihren Texten unter anderem nach Portugal, London und Spanien. Es ist allerdings so, dass ein paar Abwechslungen im Songgerüst gut tun würden. So fahren sie mit fast jedem Song gleich und müssen aufpassen, dass das Album nicht zu einem großen Soundtrack gerät. Ohne, dass es mal die zwei bis drei Songs gibt, die auch mal aus dem Muster fallen und etwas anecken könnten. Irgendwie entsteht nämlich der Eindruck, dass The Wild Wild ständig mit einer Hand am Synthie steht und die gleichen Tasten bedient.

Achja nur um das auch zu klären: The Wild Wild ist ein Soloprojekt. Krass oder?

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