Review: The Little Hands of Asphalt

Indie-Folker The Little Hands of Asphalt aus Oslo

The Little Hands of Asphalt aus Oslo im Review

Heute geht es nach Oslo zu The Little Hands of Asphalt. Dahinter verbirgt sich der Solo-Musiker Sjur Lyseid. Das ist wichtig zu betonen, denn wer sich durch die leicht perligen Indie-Folk Träumchen hört, wird denken, dass eine kleine aber feine Band dahinter steckt. Falsch gedacht! Denn der Osloer Musiker zeichnet sich allein dafür verantwortlich für die wirklich schön arrangierten Indie-Folk Songs. Eigentlich ist Sjur auch Teil der Indie-Band Monzano und gilt in Norwegen als einer der markantesten Songwriter Norwegens. Er hat auch eine Reihe von Alben von Bands wie Death By Unga Bunga, Einar Stray, Spurv und Youth Picture of Florence Henderson produziert und aufgenommen.




Neben all den Side-Projekten hat er auch ein weiteres eigenes Album „Half Empty“ rausgebracht. Entstanden ist eine relativ zurückhaltende, organische Popmusik, bei der Melodiestärke, Zeitlosigkeit und gute Texte im Mittelpunkt stehen. Eigentlich hatte er den Job als Solo-Musiker an den Nagel gehängt. Sjur hatte viel zu viel als Produzent und Mitmusiker zu tun. Er lebte ganz gut davon. Bis sich ein Gefühl einstellte, das ihn dazu veranlassen sollte, wieder neue eigene Songs zu schreiben. Während seines Schreibprozesses hört sich der Norweger nur wenige andere Musik an. Keine Inspiration, sondern volle Konzentration auf die eigene Arbeit. Das schafft ein regelrecht organisches Werk und „Half Empty“ reiht sich ein in die Indie-Folk Perlen, die auch außerhalb Oslos gehört werden sollten.

Sjur ist mit Discman, Punk und Popstars seiner Jugend aufgewachsen. So bezeichnet er sich selbst als Punk vom Land. Skater und immer leicht gegen alles, was die Masse so feiert.

 

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