Review: Takykardia

Trip-Soul Trio Takykardia aus Kopenhagen

Takykardia aus Kopenhagen -Fotocredit: Frederik Marbell

Takykardia aus Kopenhagen -Fotocredit: Frederik Marbell

Wir haben das Trio Takykardia aus Kopenhagen für Euch entdeckt.

Die Stimme von Luna Matz, der Sängerin von Takykardia ist etwas nasal. Das legt sich in „Ritual“ dem neuesten Song des Trip-Soul Trios aus Kopenhagen. Danach entfaltet sich ein Song, der durchmischt wird von Synthies, Beats und dem ein Groove beiwohnt, der sich sehen und spüren lassen kann. Das Trio besteht neben Luna aus den Musikern Troels Dankert und David Nedergaard. Die drei stehen mit ihren Releases zwar nicht mehr ganz auf Anfang, aber dennoch handelt es sich um einen Newcomer-Tipp, der sich in den nächsten Monaten noch entfalten könnte. Denn der Sound der Dänen ist mal etwas anderes. Durch den zuckersüßen Gesang von Luna wirken die Songs allesamt etwas introvertiert. Sie bekommen ihre Expressivität durch die weitere Instrumentierung aber schon weg. Das macht Laune und zeigt mir auch, dass die Dänen zu ganz unterschiedlichen Genres fähig sind.

Takykardia bewundere ich schon ein bisschen. Man ist ja als junge Band womöglich schon immer geneigt, so zu klingen wie andere Bands auch klingen. Sie aber schaffen es in den 7 Tracks auf ihrem SoundCloud Profil wirklich anders zu klingen. In „Synth Dragon“ wirkt das gesamte Songkonstrukt schon fast so, als würde Luna einen beschwören wollen. Manchmal nerven nasale Vocals ja. Aber hier ist das ein super Stilmittel, das einen so richtig in den Bann zieht. Super nice gemacht. Vor allem muss man es als Künstler/Band erstmal schaffen, dass jeder Track wie ein eigenes Kunststück wirkt. Fast schon eine artistische Einlage.

 

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