Review: Summer Sleep

Dark Wave Band Summer Sleep aus Austin

Summer Sleep aus Austin im Review; Fotocredit: Eric Morales

Summer Sleep ist das Projekt des Musikers Pete. Pete Martin kommt aus Texas und arbeitet für den naja recht industriellen Sound mit Jarrod Ottingr zusammen. Als Musiker war Pete schon mit Bands wie Weezer oder Priscilla Ahn auf der Bühne. Jetzt also alles auf Solo ausgerichtet und sein Sound hat sich grundlegend verändert. Es scheppert schon ordentlich und der Singer-Songwriter kreiert einen industriell, leicht grauen, aber auch lauten Sound.




Alles andere als dreamy oder leicht poppig. Summer Sleep bastelt hier eher Songs, die wie „Please Stop“ anfangs zum Beispiel super gemächlich daher kommen. Hier blitzen Americana Einflüsse auf und die Vocals von Pete begleiten die langsamen Beats. Die Langsamkeit und Entschleunigung, die diesen Song begleitet lassen mich stark an City and Colour erinnern. Insgesamt sind 9 Tracks auf dem Album drauf. Die ersten beiden geben sich deutlich mehr die Hand, als dann Songs wie „It’s A Shame to Watch You Fall“, die deutlich geräuschvoller agieren. Wer dieser Platte lauscht, wird sich in unterschiedliche Jahreszeiten versetzt sehen. Über langer Winterschlaf, verschneite Landschaften, frühlingshafte Gefühle, Erwachen etc. ist hier alles dabei. Dabei darf es gerne mal dröhnen und sich Riffs in schier unendlich wirkende Längen ziehen.

Ein spannendes Projekt ist das allemal! Und wer so flexibel beim Basteln an seinem Sound ist, bei dem wird auch in Zukunft dann vielleicht ein ganz anderes Projekt bei herauskommen. Er wird sich vom Dreampop, Dark Wave vielleicht ja wieder ganz woanders hin entwickeln. Wer weiß.

 

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