Buchtipp: Frank Goosen „Sweet Dreams – Rücksturz in die Achtziger“

Mixtapes statt Kohle: Die Achtziger im Ruhrgebiet – Biografie „Sweet Dreams – Rücksturz in die Achtziger“ von Frank Goosen

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Wieder einmal lässt uns Frank Goosen mit seinem neuen Buch "Sweet Dreams - Rücksturz in die Achtziger" an einigen Anekdoten seiner Jugend im Ruhrpott teilhaben

Wieder einmal lässt uns Frank Goosen mit seinem neuen Buch „Sweet Dreams – Rücksturz in die Achtziger“ an einigen Anekdoten seiner Jugend im Ruhrpott teilhaben

Wer genauso gerne liest wie hört, dem empfiehlt das Soundkartell das neue Buch des Ruhrpott-Literaten. Redakteur Wolfgang Baustian hat das Werk bereits gelesen und lässt Euch an seinen Gedanken dazu teilhaben.

Für mich gehören Jugend und Musik unzertrennlich zusammen. Kaum vorstellbar, seine emotionalsten Momente nicht noch mit dem richtigen Soundtrack zu einem unvergesslichen Moment zu toppen und damit auf ewig in die Gehirnwindungen einzubrennen. So wie eben Frank Goosen, der deswegen ein recht erfolgreicher Schriftsteller geworden ist, weil er genau diese Erinnerungen anscheinend immer wieder abrufen kann bzw. konnte und diese auch noch 1a pointiert zu Papier gebracht hat.

Ich ergötze mich immer wieder gerne an den Geschichten und vor allem an den Unterhaltungen seiner Protagonisten Förster, Brocki sowie Fränge oder aber Spüli, Mücke und Pommes (das kommt hier jetzt auf den jeweiligen Roman bzw. die Biografie an). Und das Ganze noch vor der Kulisse der Achtziger Jahre im Ruhrpott, wo Zitat „(…) das Alte noch nicht ganz weg war und das Neue noch nicht da. Was das Neue sein sollte, weiß man bis heute nicht so richtig.“ Womit wir auch endlich beim Thema sind, nämlich dem neuesten Werk aus der Feder von Frank Gossen: „Sweet Dreams – Rücksturz in die Achtziger“.

Buchtipp: "Sweet Dreams - Rücksturz in die Achtziger" von Frank Goosen

Buchtipp: „Sweet Dreams – Rücksturz in die Achtziger“ von Frank Goosen

Diesmal unterhält uns Frank Goosen mit gesammelten Anekdoten, die nicht unbedingt zusammen gehören, aber anscheinend lustig genug, um sie uns nicht vorenthalten zu wollen. Für mich als Baujahr 67 und selbst in einer großen Klicke (sagt man das heute überhaupt noch) die Jugend verbracht, kommen viele Passagen allzu vertraut vor. Ob die nun alle ganz genauso abgelaufen sind, spielt eigentlich keine große Rolle. Wir verbuchen das mal unter künstlerischer Freiheit. Denn allzu genau kenne ich das Schauspiel, dass Geschichten von früher, von Jahr zu Jahr neue Interpretationen und Details dazu gewinnen, was aber keinen interessiert und mit herzhaften Gelächter meistens sogar noch belohnt wird.

Jedoch sind viele Dinge von damals (mein Gott, jetzt hör ich mich schon wie mein Oppa an) für die Jugend von heute kaum noch nachvollziehbar. Alleine die Erfindung des Walkman (gepriesen sei die Firma Sony) ergab das erste mal das Gefühl, egal wo man war, mit sich und der Musik eins zu sein. Heute selbstverständlich und überall verfügbar. Aber damals gab es noch keine persönliche Playlist, sonder man hat sein eigenes Mixtape erstellt. Ich will Euch jetzt nicht zum Googeln zwingen, daher: man nahm ein Leer-Kassette (kennt Ihr bestimmt noch, als Ihr noch im Kinderzimmer Märchen gehört habt …) und hat vom Plattenspieler oder aus dem Radio seine Lieblings-Tracks aufgenommen. Das war noch richtig Arbeit und bedeutete viel Fingerspitzengefühl, vor allem wenn das „Band“ für jemanden war, die oder den man damit so richtig beeindrucken wollte.

Okay, scheinbar verliere ich mich in sinnlosen Details. Fakt ist aber, dass jede Jugend respektive jedes Jahrzehnt ihre Musik hatte. Und natürlich die dazugehörige Mode, was man aber oft gerne verdrängt, weil das dann doch zu peinlich war, wie man damals (boah, schon wieder voll der Oppa) halt so rumgelaufen ist. Da bleiben wir doch lieber bei der Musik, denn die ist bekanntlich unsterblich. Sag ich jetzt einfach mal so. Mindestens genauso wie die Geschichten, die prägend für die eigene Jugend war.

Faktencheck: Frank Gossen ist mit seinem neuem biografischen Roman „Sweet Dreams – Rücksturz in die Achtziger“ wieder gekonnt gut, perfekte und kurzweilige Lektüre für Jung gebliebene oder allseits Interessierte. Für Lesemuffel darf sogar ausnahmslos die Hörbuch-Variante empfohlen werden, da von Frank Goosen selbst eingelesen, mit perfekter Erzählstimme, die dem Ganzen noch einen authentischen Ruhrpott-Charme verpasst.

Auch hierfür steuert der KIWI-Verlag wieder drei Exemplare bei, die Ihr bei uns gewinnen könnt. Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst Ihr den Artikel bis zum 24.04.2021 bis 22:00 Uhr entweder hier oder den entsprechenden Post auf unseren Social-Media-Kanälen kommentieren. Wir wünschen viel Glück dabei.

6 Antworten zu “Buchtipp: Frank Goosen „Sweet Dreams – Rücksturz in die Achtziger“

  • Gerne würde ich mich der Lektüre der von Frank Goose publizierten Memoiren widmen, um mich auf eine erlebnis- wie ertragreiche Zeitreise in die von mir leider nicht bewusst erlebten legendären 80’s zu begeben.

  • Sonja Behn
    8 Monatenvon

    Die 80ziger waren genau meine Zeit Würde mich sehr über das Buch freuen

  • Die Bücher von Frank Goosen sind einfach immer megalustig.

    LG

  • Mir gefällt Frank Goosens Art zu schreiben richtig gut. Auf diese Nostalgie-Reise lasse ich mich gerne ein. Das Buch kommt auf meine Lese-Liste!

  • Das Buch ist angekommen.
    Vielen Dank!

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