Review: Søn

Dänisches Synth-Pop Projekt Søn

Søn aus Kopenhagen Foto: Sophus Wolf

Søn aus Kopenhagen Foto: Sophus Wolf

Wir haben die Dänen Søn aus Kopenhagen für Euch entdeckt.

Smadderpop. Das ist die dänischsprachige Bezeichnung für den Sound der Dänen. Und naja was soll ich dazu sagen? Smadderpop passt sehr gut von der Aussprache bzw. auch von der Tonalität und dem was man sich als Zuhörer darunter vorstellen kann. Das Projekt setzt sich wie folgt zusammen: Kristoffer Jessen (Gesang/Guitar/Komponist),  Søren Michelsen (Drums), William Hoffmann (Bass),  Jonathan Leer-Birlov (Keys) und Carl-Erik Gippert (Guitar). Sagen wir es mal so: Wer den Dänen zuhört und auf Spotify ihren ersten Track „Ægte Kæerlighed“ hört, der wird denken: Mensch ist das abgefahren! Das hört sich eher nach großer Show an und so, als hätten sie großen Spaß daran richtig groß aufzufahren. Vor allen Dingen fällt mir auf, dass sie keine echten Songmuster haben und sich schon gar nicht Melodien bedienen, die wir sonst aus Pop-Songs kennen.

Deswegen könnte man das Unterfangen der Dänen Søn auch als jazzig und abgefahren bezeichnen. Ein bisschen so wie bei einem Gruselkabinett oder einer Open-Stage Theater Einlage. Bei der jeder zeigen kann, was er so Besonderes drauf hat. Derjenige, der am schrägsten, am lautesten und am buntesten performed fällt dann auf. Nur, dass sie hier alle in einer Band spielen und die Performance als Ganzes gesehen werden muss. Synthies, Jazz-Gitarren, abrupte Melodiewechsel, Disharmonie, meine Güte, alles ist hier vertreten. Völlig crazy!

 

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