Review: Simen Lyngroth

Melancholischer Electro-Pop von Simen Lyngroth

Simen Lyngroth im Review; Fotocredit: Victoria Nevland

Die wichtigste Info vielleicht direkt vorab: Simen Lyngroth wird im März ein neues, zweites Album releasen. 2020 könnte also sein Jahr werden, denn dann wird der noch recht junge Electro-Pop Musiker seinen Sound noch weiter ausgefeilt haben. In seiner Erzählweise als Songwriter nimmt er uns regelmäßig mit in seine eigene Welten: leicht melancholisch, zu tiefst grauer Electronica-Pop, bei dem wir den Vorhang geradezu fallen hören. Herauskommt ein intensiver melancholischer Sound, der einen mitnimmt und berührt.

Songs wie „The Waves“ oder „Wake Me Up“ sind weitläufige Songs, bei denen wir unsere Gedanken schweifen lassen können, ja es sogar müssen. Ein Blick aufs Meer oder ins weite Grün tuen dabei unheimlich gut. Denn Simen Lyngroth will auch genau das bewirken: Landschaften mit seinen instrumentalen Stücken erzeugen und darüber legt er seine erzählerisch poppigen Vocals.

Wenn ab März die neue Platte raus ist, werden wir sehen wohin die Reise des Musikers noch geht. Schafft er es noch etwas markanter in seinen Songs vorzugehen, dann könnte ihm ein großer Wurf gelingen. Der allerdings dann aber immer noch im Nischendasein verbleiben wird. Wir werden sehen, was das neue Jahr für ihn bringt.

 

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