Review: Nikotin

Dänischer Rapper Nikotin

Nikotin rappt auf Dänisch; Fotocredit: Klara Løkke

Heute stellen wir dir den dänischen Rapper Nikotin im Review vor. Er kommt aus Kopenhagen und hat im Mai mit „KLAR PARAT“ seine erste EP rausgebracht. Darauf sind ganze 7 Tracks, was schon Formen eines Mini-Albums annimmt. Ein großer Vorteil, den der Rapper hat, ist dass er ohne Angst agiert. Er schert sich überhaupt nicht, was andere über seine Musik sagen bzw. wenn sie sie für schlecht befinden. Das mag einerseits daran liegen, dass er keinerlei Angst vor dem Tod hat. Der noch recht junge Rapper blickt da ganz zuversichtlich in seine Zukunft und das nimmt ihm schon bevor er überhaupt wahnsinnig erfolgreich wird oder noch größer, schon die ersten Hürden.

Nie aufzuwachen. Mit diesem Gedanken hatte er sich schon früh im Alter von nur 16 Jahren befasst. Wie ist es, wenn man nachts einschläft und nie wieder aufwacht? Erst wenn du wieder aufwachst, merkst du ja, dass du nicht tot bist. Aus dieser frühen Erkenntnis zieht er sich unglaublich Dankbarkeit und Kraft für seine Musik. Der Gedanke zu sterben, lässt ihn innehalten und sich auf der Wesentliche zu fokussieren. Keine Zeit verschwenden und sein Ding durchziehen. Das Leben ist ja ohnehin viel zu kurz. Dass der Tod eine Rolle in seinen Texten spielt, ist dann ja wohl klar.

Nikotin war nicht schon immer so reflektiert. Als Rapper machte auch er deplatzierte und teils verletzende Witze. Nikolaj, wie er mit Vornamen heißt zieht viel Inspiration aus der Grime-Szene aus UK. Die hat ihn als Musiker geprägt und wer sich durch die EP hört, wird etliche Parallelen zu den internationalen KünstlerInnen entdecken.

 

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