Review: Nightshifts

Kanadischer Indie-Pop von Nightshifts

Nightshifts aus Toronto im Review

Heute stellen wir dir den Songwriter Andrew Oliver, aka Nightshifts aus Toronto im Review vor. 2019 begann alles mit seiner Debüt-EP „Window Weather“. Darauf war auch damals der Song „Kicks“. Ein einfühlsamer Indie-Pop Song, wie ich finde. Generell ist der Kanadier ohnehin eher jemand, der zurückhaltend, leicht poppig, aber dennoch voll in Songwriter-Manier Songs kreiert. Auch ihn hat der Lockdown damals in Toronto hart getroffen. „Kicks“ bekam hier nochmal einen anderen Anstrich. In seinen Gedanken gab es eine Party, die auf einmal stattfinden durfte, da COVID von heute auf morgen weg sein sollte. Und auf einmal durften wir wieder raus und miteinander abhängen. Gleichzeitig fand er alte VHS Kassetten mit Aufnahmen von ihm drauf und seinen Eltern. Das weckte generell ein nostalgisches Gefühl in ihm, und gleichzeitig eine Form von Optimismus. Mit dem Camcorder schoss er dann neues Material und band die dann in sein Video ein.

Groovige Gitarren, Drum-Machines und ein Pop-Tune, der sehr in die Tiefe und vor allem aber auch ins Herz gehen kann. Bis August 2020 kam erstmal gar nichts mehr von ihm. Auf Facebook herrschte Stille. Doch dann kam sein Album raus. Das allererste überhaupt. Und vielleicht war es ja auch der zweite Lockdown, der Nightshifts dazu veranlasste, erstmal nichts mehr von sich hören zu lassen. Nun steht ein Album zu Buche, das an seine so erfolgreiche EP anknüpfen konnte. Die hatte ja auch schon mehrere Millionen Streams eingeheimst. Beachtlich, wenn ihr mich fragt. Doch andererseits sind die Songs von ihm wirklich sehr smooth. Die lassen sich gut weghören und man taucht immer tiefer in seine Songwriter-Welt ein, die ein großes Herz hat.

 

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