Review: Lucy Lu

Britischer R’n’B Producer Lucy Lu

Lucy Lu aus UK im Review

Lucy Lu ist, wenn ihr wollt ein Brite für die wirklich smoothen R’n’B und Pop Momente. Wenn ihr die Zeit vordrehen könntet und nachsehen könntet, wie die Musik aus der Zukunft klingt und vor allem nach dem Zeitalter HipHop & Rap, dann würde ich sagen: Hier ist sie! Lucy Lu macht genau diesen Sound, wie ich ihn mir vorstellen kann, dass er in 5-10 Jahren durch die Radiostationen (Independent natürlich) schallen wird. Elektronisch und alles aus einem Guss, noch dazu seine wohlig warmen Vocals. So ganz fassen lässt sich das Genre des Briten nicht. Hört euch unten zum Beispiel mal „Adonis“ an. Hier hast du alles, was du für ein frühlingshaftes Gefühl brauchst: Groove, Saxophone und Rhythmikwechsel, die seinesgleichen suchen. Lucy Lu haut hier einen raus. Hammer.

Der Track stammt von seiner viertiteligen EP „VOL.2“, die im letzten Jahr erschien. Hier fällt vor allem seine tiefe Stimme auf. Aber auch, dass er mit den Rhythmiken und Elementen der Beats spielt. Das ist so Musik, die könnte in jedem hippen Klamottenladen oder Café in Berlin laufen. Jeder würde sich wohl fühlen, aber würde zu gerne wissen, wer dieser Musiker ist. Seine neueste Single ist „Nothing at All“ und dafür hat er sich mit Matilda Mann einen weiblichen Gesangspart dazugeholt. Die beiden harmonieren in diesem Duett so gut, als würden sie sich schon seit dem Sandkasten kennen.

Insgesamt finde ich Lucy Lu eine erstaunlich vielfältige Entdeckung. Er könnte 2020 nochmal eine Schippe drauflegen, Mehr Soul, R’n’B und Electronica-Pop geht nicht.

 

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