Review: Samzara

Melancholische Gitarren von Samzara aus Aarhus

Samzara aus Aarhus im Review; Fotocredit:Juliane Greve Kipp

Bei Samzara haben wir wieder mal den Beweis, dass es für eine vollmundig klingende Band nicht viel braucht. So kreieren Victor Sousa (Bass/ Lead Vocal), Oliver Stewart (Guitar/Vocal) und Martin Klein (Drums) einen Rocksound, der absolut in Hülle und Fülle vor einem steht beim Hören. Komplette Newcomer sind die drei absolut nicht. Sie wissen schon wie das Game läuft und haben sich eine feste Base an Fans aufgebaut, die ihre Musikvideo schon im fünfstelligen Bereich anschauen. Wobei hier wohl auch GoogleAds nachgeholfen haben könnte. Knapp 20.000 Views bei gerade mal 38 Likes sind da schon auffällig. Aber sei’s drum. Die Band gestaltet einen wirklich rasanten Sound. Sie prügeln nicht nur einfach auf ihre Instrumente ein und sagen dann, dass es Rock ist.

Samzara schreiben Songs, die auch gerne ins Melancholische abdriften. Offiziell geht das vermutlich wie in „Let’s Hide“ noch als Indie durch. Aber sie lassen es dann schon auch gerne wie eine Punk-Band krachen. Nur eben mit Attitüde. Bisher kommen sie mit gerade mal vier Tracks an. Auf Spotify hat noch keiner die 6.000 Streams geknackt (Stand 15.01.). Heißt hier ist also auch noch Luft nach oben. Der Sound hätte in jedem Fall mehr Hörer verdient, da die Songs wirklich auf höchstem Niveau produziert worden sind. Klar, die Songs strotzen jetzt nicht vor positiver Energie, aber sie wandeln all das in ihren Songs perfekt um: Rock-Drive as it’s best. Das hat Stil und gefällt mir überaus gut.

 

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