Review: Lucky Lo

Groovy und unerwartet: Lucky Lo

Lucky Lo setzt variabel Pop, Soul und Electronica ein; Foto: Benjamin Tarp

Hinter der schwedischen Pop-Musikerin Lucky Lo versteckt sich die Songwriterin Lo Ersare. Sie ist eine wahre Multi-Instrumentalistin, denn einfach nur zu beschreiben, sie würde Pop machen, würde dem Sound nicht gerecht werden. So springen die Mixturen hin und her zwischen groovy Pop, Electronica und leicht psychedelischen immer wieder kehrenden Refrain-Momenten. Der Sound ist bunt und hat so viele Farbanstriche, dass man gar nicht weiß welche Farbe jetzt durchschlägt. Sie und ihre Band versuchen den Songs so viele Anstriche wie nur möglich zu geben. Über allem strahlen aber die Vocals der Schwedin, die ursprünglich eigentlich aus Umeå, Schweden kommt. Lo Ersare zog dann 2014 nach Kopenhagen und agierte erstmal nur als Straßenmusikerin. Ihr Banjo im Gepäck saß sie erstmal sehr häufig in Christianhavn am Kanal.




Folk ist nur eine ihrer vielen Inspirationsquellen. Viel eher tendiert ihr Sound in die Richtung von Alt-Pop abzudriften. Gerade bei ihren aktuellen beiden Tracks, die sie veröffentlicht hat, merkt man das spürbar. „Heart Rhythm Synchronize“ so heißt ihre erste Single, die noch viel verspielter und mit etlichen Querverweisen daher kommt. Deutlich schlichter fällt da „Supercarry“ aus. Auffällig hier ihre zu tiefst wärmende Stimme.
Einflüsse holt sie sich aus den unterschiedlichsten Quellen. So hat sie einen engeren Bezug zu bulgarischer Musik oder hat auch schon Zeit in Japan verbracht. Die Pop-Musik dort hat sie geprägt. Da dürfen wir gespannt sein, was noch kommen wird. Klar ist: Es wird ein erstes Album geben.

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