Review: Kóya

Dänisches Electro-Duo Kóya

Kóya im Review; Foto: Walther Wave

Das Duo Kóya agiert ziemlich ungewöhnlich. Der Song „Dreaming“ wirkt auf uns wie ein Geist, der durch den Raum schwebt. So leicht und durchsichtig ist dieser Song mit nur ein paar pulsierenden Drums aufgezogen. Es ist die erst zweite Single des Duos bestehend aus Mads Duelund und der Sängerin Maria Sook. Im April veröffentlichten sie ihre erste Single. Mitten in Zeiten von Corona und den Lockdowns. Die Single entstand auch als Online-Session und hat in der dänischen Musikszene schon einige begeistert.

„Dreaming“ ist jetzt die zweite Single und eine wirklich umwerfend elektronische Nummer, die in einem dezent eingerichteten Modeladen laufen könnte. Auch dieser Track wurde über Distanz eingespielt und darin mixen sie unterschiedlichste Genres, lösen Statiken auf und zeigen uns, wie fein gezeichnet Pop auch klingen kann. Der Song ist mitunter auch super kurzweilig. Im Song geht es um die noch schläfrigen Morgensunden und die ersten Momente, wenn man gerade frisch aufgestanden ist.




Noch kristallisiert sich kein genaues Bild des Duos heraus. Wir fühlen und wissen, dass die beiden ganz groß darin sind verträumte Synthie Landschaften zu konstruieren und uns mitzunehmen in eine Art Traumlandschaft. Wenn die beiden so weiter machen fällt es einem noch schwerer ihnen nicht zu verfallen. Das machen Kóya schon echt verdammt gut. Selten habe ich so schwierig durchdringbare Musik gehört. Liegt vielleicht auch daran, dass die Songs wie eine Hülle wirken.

 

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