Review: Kai Cult

Australisches Noise-Punk Projekt Kai Cult

Kai Cult aus Melbourne im Review

Bei Kai Cult aus Melbourne wird es ziemlich rough und schroff. Das DIY Projekt hat sich dem puren Noise-Punk verschrieben. Dahinter verbirgt sich der Musiker Louis Fuji und erst kürzlich hat er seine neue EP mit 5 neuen Tracks rausgebracht. Und diese EP wird quasi abgebrannt wie Zunderholz, in 15 Minuten. Das beweist schon wie viel Power und Schnelligkeit in den Riffs seiner Gitarre liegt. Er macht relativ kurzen Prozess in seinen Songs und das ordentliche Tempo strengt auch gut an. Sehr frenetisch wird es gerade auch in seiner neuesten Single „Cigarette Burns“. Man könnte es quasi wörtlich nehmen: Solange man eine Zigarette raucht, also so 2:15 Minuten läuft dieser Song. Eröffnet wird der Song mit kompromisslosen Drums und recht fiesen Gitarrenriffs. So geht er sehr intensiv ans Werk und kreiert einen Song, der so rau wie Schmirgelpapier wirkt.




Vom Musikvideodreh, über die Produktion läuft fast alles über Kai Cult selbst. Hin und wieder holt er sich aber natürlich auch Hilfe dazu. So auch bei Musikvideo. Hier hat er sich Sam Van Munnen mit ins Boot geholt. Der Clip entstand entlang unterschiedlicher Locations in Melbourne. Man bekommt hier einen guten Eindruck von der Stadt muss ich sagen. Auch wenn das bei der Kürze des Songs verrückt klingen mag. VHS Layer werden über das Video gelegt und so lässt er sich von Rap-Künstlern inspirieren, die das gerade verstärkt auch so machen.

Man sollte sich in jedem Fall auch durch die anderen Songs hören. Hier kommen alle auf ihre Kosten, die auf alternativen Noise-Punk stehen. Roher und unbändiger geht es kaum.

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