Review: Juice Webster

Singer-Songwriterin Juice Webster im Review

Juice Webster im Review; Foto: Harrison Webster

Heute stellen wir dir die Songwriterin Juice Webster im Review vor. Ihre Arrangements sind recht spärlich, aber raffiniert. So setzt sie hier und auf geduldige, fingerpickende Gitarrenparts und dann ist da natürlich noch ihr Gesang. Doch so ganz einfach ist ihr Sound nicht eingefangen. Denn es tauchen mal Lead-Gitarren und ein köchelndes Rock-Drum. So driftet sie in den Soft-Rock ab und nimmt uns in ihre Rockballaden-Welt mit. Von vielen unterschiedlichen Elementen mischt sie also alles mit rein in ihr Songwriting. „Wanna Be Held“ ist da ein perfektes Beispiel dafür. Hier agiert sie mit Bedacht und pickt an ihrer Gitarre leicht schrammelige Akkorde heraus. Der Song ist ohnehin schon äußerst romantisch, doch dann nimmt sie selbst Tempo raus und lädt uns ein zum Verweilen.

„More Than Reaction“ ist ihre neueste Veröffentlichung und darauf findet sich auch „Wanna Be Held“. Dieser Song entstand in einer Zeit, in der sie sich selbst sehr verloren vorkam und sie unkreative Phasen hatte. Sie brauchte, wie es der Titel schon sagt, jemanden, der sie einfach festhält. Ich denke jeder von uns kennt dieses Gefühl und Verlangen: einfach mal aufgefangen werden und ausatmen. Von Selbstzweifel war sie dann schon stark getroffen. In ihren Songs geht es eben auch genau darum, dass wenig im Leben eigentlich wirklich Sinn macht. Juice Webster wandelt ihr teils schweren Gedanken in wirklich schön softe Songwriting Balladen. Man könnte ihr ewig lauschen und dabei glücklich schluchzen.

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