Review: Happyalone.

Irischer Alt-Pop von Happyalone.

Happy Alone aus Irland im Review; Fotocredit: Aidan Lynch

2021 könnte das Jahr für Happyalone. sein. Die drei Iren haben kürzlich ihre neueste Single „Let’s Run Away“ veröffentlich und haben sich dadurch zum ersten Mal bei mir in die Alt-Pop Riege hochgespielt. Der Sound der drei ist nämlich sehr fluide, heißt sehr wandelbar. Wenn man sich durch die englischsprachigen Beschreibungen liest, fallen dann Beschreibungen wie spine-tingling (Wirbelsäulenkribbeln?) oder knee-buckling (Knieknicken). Ich glaube darin sind die Briten bzw. hier in den Fall Iren besonders gut darin. Das klingt viel bunter und macht den Sound direkt deutlich spannender. Man kann es nicht direkt zuordnen. Und genau so ergeht es einem aber, wenn man Happyalone. durchhört und so viel Tracks sind das seit 2017 ja nun auch nicht. Jeder strahlt für sich. Sie texten Songs mit Themenbezug Mental Health wie in „A Letter to My Mental Health“ oder wie jetzt eben ihre neueste Single. Das erinnert mich sogar stark Band wie alt-j. In „A Letter to My Mental Health“ habe ich mich kurzerhand direkt verliebt.




Die Mischung macht es aus. Shoegaze, Grunge, Alt-Pop und dann diese 90er Attitüde, bisschen bunt und verrückt. Ich hoffe, dass bald die langersehnte Debüt-EP erscheint. Genug Material wäre in jedem Fall vorhanden. Und die Tracks sind ja auch so unterschiedlich. Sie trauen sich an Autotune oder wie in „ur eyes“ nur an elektronische Beats. Hier wirkt das schon fast wie ein DJ-Trio, die ihren eigenen Song remixen. Sobald die EP kommt, wird das Happyalone. nochmal einen Schub geben, da bin ich mir sicher. Und wer weiß, wie der Bekanntheitsgrad der Band Ende 2021 aussehen wird. Das könnte ziemlich schnell gehen.

 

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