Preview: Album „Whatever It Takes“ von Quentin Sauvé

Emotionen mit der Wucht eines Tsunamis: Album „Whatever It Takes“ von Quentin Sauvé

Album "Whatever It Takes" von Quentin Sauvé

Album „Whatever It Takes“ von Quentin Sauvé

Hatte das Soundkartell bereits die erste Single schwer begeistert, rückt nun das Album des Franzosen nach. Redakteur Wolfgang konnte sich bereits einen Eindruck verschaffen.

Bereits vor einigen Wochen hatte ich Euch die Single „Dead End“ von Quentin Sauvé vorgestellt (Link), die mich auf Grund seiner Intensität stark beeindruckt hatte. Nun kommt am 1. Februar das komplette Album „Whatever It Takes“ in den Verkauf. Ich durfte mich vorab tief reinhören und wurde kein Stück überrascht. Denn meine Erwartungen wurden angesichts der eindrucksvollen neun Songs mehr als erfüllt.

Was mich jedoch immer noch am meisten fasziniert und gleichermaßen irritiert, ist die Tatsache, dass Quentin Sauvé bislang eine gänzlich andere Musik gelebt hat, welches aktuell als Bassist der Hardcore-Punk-Metal-Band Birds In Row gipfelt. Denn davon ist in den einfühlsamen Songs nichts zu merken. Außer diese enorm starke sowie innig gehende Energie, die alle Songs auf dem Album „Whatever It Takes“ ausmacht.

Viel muss den aus dem französischen Laval stammenden Musiker bewegt haben, um solch dichte Songs zu komponieren. Dabei kann man nicht mal sagen, dass es sich hier um aufwändige und krude Machwerke handelt. Sondern eher mehr diese direkt aus dem Bauch heraus brechenden Botschaften, die still im Unterbewusstsein auf ihre Chance gewartet haben, um für Quentin Sauvé einen akzeptablen Weg der Verarbeitung gefunden zu haben.

So haben wir als Hörer jetzt die Möglichkeit an dem Teil zu haben, was einen Quentin Sauvé wirklich bewegt und beschäftigt. Das kann schon mal unter die Gürtellinie gehen, wie ehedem bei der zuerst ausgekoppelten Single „Dead End“, die dem engen Verhältnis zu seinen Großeltern gewidmet ist. Heraus gekommen ist ein Song, der alle Tore und Türen aufbricht, um pure Emotionen zu entfalten.

Eher trivialer, aber nicht minder tief gehend kommt das neueste Video „Love Is Home“ ums Eck. Geht es hier um die Erfahrung während der gemeinsamen Tour, wobei die Band die Familie ersetzen muss und jeder auf den Anderen aufpasst. Und überhaupt prägen eher die ganz großen Eckpunkte der Emotionen das Schaffen von Quentin Sauvé als Solokünstler. Themen wie Einsamkeit, Depression, Angst und Tod, aber auch Leidenschaft, Liebe, Hoffnung und Freiheit ziehen sich wie ein roter Faden durch das Leben sowie Musik von Quentin Sauvé.

Was sich bereits schaurig schön liest, wird durch das „erhören“ eindeutig getoppt. Genau 37:33 Minuten nimmt uns der junge Franzose auf einen kurzen Streifzug durch sein Leben mit. Lässt uns teilhaben, mit trauern, freuen und hoffen. Für mich hat Quentin Sauvé damit etwas unheimlich Intensives und Intimes geschaffen, welches einem fast beschämen lässt. Muss es aber nicht. Denn wer gibt, bekommt auch immer etwas zurück. In diesem Falle meinen Respekt sowie uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Merci du fond du coeur.

Eigentlich eher im Hardcore beheimatet, überrascht Quentin Sauvé Solo mit starken emotionalen Songs

Eigentlich eher im Hardcore beheimatet, überrascht Quentin Sauvé Solo mit starken emotionalen Songs

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