Light Beam Rider

Light Beam Rider Alternative-Indie – Sonntgasporträt

Light Beam Rider im Sonntagsporträt

Light Beam Rider im Sonntagsporträt

In diesem Sonntagsporträt geht es nach Corinth im Bundesstaat Mississippi. Von dort aus stellt Euch das Soundkartell die Alternative-Indie Band Light Beam Rider vor.

Anfang Januar war es soweit und das erste offizielle Video der US-amerikanischen Alternative-Indie Band Light Beam Rider zu ihrem Song “A Place To Sleep Among The Creeps” kam raus. Das war auch der erste Kontakt, den ich zur Band hatte. Ein ziemlich lauter irgendwie. Denn die Band versteht es, die etwas schrofferen und lauteren Gitarrenriffs runterzubrettern. Der Song ist gleichzeitig auch der Titelsong zum neuen und zweiten Album, das die Boys aus den Staaten rausgebracht haben. US-amerikanische Musikblogs haben die vier Musiker um Thomas Sweat, Jesse Sutton, Avery Dilworth und Brad Savage ziemlich schnell auf dem Radar gehabt. Nach einer anhaltenden Erfolgswelle im medialen Bereich (Airplay zum Beispiel bei 102.9 The Buzz in Nashville) ging es für die Band auch nach Nashville. Von dort aus packen sie jetzt ihr Projekt an und es scheint ganz gut zu funktionieren.

Auf das neue Album haben sie insgesamt 9 Tracks gepackt. Allein der Opener der Platte “Crawling In My Brain” hat ein fulminant treibendes Intro, das sich dann aber im weiteren Verlauf des Tracks legt. Dann klingen die US-Amerikaner eher nach einer Indie-Band wie The Rifles. Aber wirklich nur kurz. So lange bis wieder das Gitarrenfeuerwerk einsetzt. Sie setzen ohnehin durchweg auf ihren erdigen und bodenständigen Gitarrensound. Das ist durchaus ein Charakteristikum, das so nur noch Bands aus den USA haben. In Europa werden ja nach und nach Gitarren durch Keyboards und Synthies ersetzt. Oder treten zumindest ziemlich krass in den Hintergrund.

Light Beam Rider lassen die Gitarre aber Gitarre sein und das macht unglaublich viel Bock ihnen zuzuhören. Da crashen Gitarrenriffs aufeinander und entladen sich klischeehaft wie in einem Blitzgewitter. Das mag Stereotypen bedienen. Funktioniert aber super. Auch wenn ich den Lifestyle aus den USA absolut nicht leiden kann. In der Musik findet er noch ziemlich gut Platz. Da steht es der Band auch, dass sie in ihr Pressebild witzigerweise einige Cheesburger halten und essen. Es lebe der Überfluss an schroffen Gitarrenriffs.

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