Kalaha

Zwischen Jazz, Afrobeat und Elektro – Kalaha aus Kopenhagen

Kalaha aus Kopenhagen

Kalaha aus Kopenhagen

Am heutigen Mittwoch startet das Soundkartell mit einem sehr ungewöhnlichen Quartett namens Kalaha aus Kopenhagen. Vorneweg: Sie machen lässigen Elektro, mischen das mit Afrobeats und Jazz.

Sie sind zu viert und sie schmeißen sich einfach so in eine Mischung aus Afrobeat (ja den gibt es noch!), Jazz (Den werdet ihr schon verstehen) und Elektro (Das ist eher nicht so außergewöhnlich). Emil de Waal ist dabei für die Drums, das Sample Pad, die Percussion und die restlichen Effekte verantwortlich. Irgendwie komme ich mir allein bei den Beats und den Samples schon nicht so vor, als wäre ich in Dänemark. Der Sound könnte von überall herkommen. Aus dem fernen Osten, aus Asien oder eben doch Europa. Er ist alles, außer amerikanisch und kommerziell.

Ein weiteres Mitglied der Band ist Niclas Knudsen. Er steht an der Gitarre und das macht er in seiner Karriere schon seit 20 Jahren. Niclas lässt sich seit seinen Anfängen ganz stark von Surf, Ska, Jazz und vom Afrobeat inspirieren. Nehmen wir zum Beispiel ihren Track „Allahabad“. Der beginnt so orientalisch mit der Gitarre von Niclas. Das geht ungefähr knapp drei Minuten so. Bis dann Emil angreift und die fetten Beats auspackt.

Das dritte Mitglied der Band ist Spejderrobot. Eine Wortzusammensetzung aus „Scout“ und „Robot“. Er ist für alles verantwortlich was das Produzieren angeht. Er ist der Producer im Team und mixt, mischt, mastert alles was so an kreativen Output nach draußen kommt. Doch das ist noch lange nicht alles. Ein wichtiges Element fehlt noch: Der Synthesizer und noch weitere Effekte. Dafür ist Rumpistol in der Band. Seit 2003 macht er das schon und mixt dabei durch seine Synthesizer melodische Klänge und Effekte.

Kalaha ist also eine ziemlich bunte Kooperation aus Kopenhagen. Obwohl jeder einzelne Musiker auch für sich Musik machen könnte und quasi sein eigenes Solo-Ding durchziehen könnte. Aber nein, sie haben sogar ein eigenes Album rausgebracht. Das könnt ihr Euch jetzt anhören. Aber Vorsicht: Nehmt kurz vorher Platz, macht es Euch gemütlich und seid offen für komplett neue Klänge.

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