Hi! Spencer – Fulminanter & gefühlsechter Indie-Punk

Hi! Spencer – Fulminanter & gefühlsechter Indie-Punk

 

Hi! Spencer

Hi! Spencer

Heute geht die Reise nach Osnabrück zu einer Band, die gefühlsechten Texten und Melodien aufwartet: Hi! Spencer Wir vom Soundkartell stellen sie euch im folgenden Artikel vor wie sie auf ihrer neuen EP klingen.

Indiepunk. Das ist wie Schwarz und Weiß. Oder wie Folk und Elektro. Wie kann Indie gleichzeitig auch Punk sein? Geht das überhaupt? Ja, denn Hi! Spencer sind der beste Beweis dafür wie spielend leicht das gemacht wird.
Die Band mit der ungewöhnlichen Genrebezeichnung gründete sich 2012 in Osnabrück und besteht aus fünf Musikern, die sich während des Abiturs und des Studiums kennenlernten. Das ist erstaunlich, denn die Stimme von Sven Bensmann, dem Frontman der Band klingt absolut nicht wie ein Jugendlicher, der gerade sein Abitur gepackt hat oder eben ins Studium gestartet ist. So abgeklärt und mächtig sind die Gesangseinlagen wie im Opener “Lass Mich Glauben”.

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Hi! Spencer klingt gewaltig nach Punk. Kantig aber im nächsten Moment empfängt sie den Zuhörer fast schon liebevoll. Sie sagen es schon sehr passend über sich selbst, dass sie uns im ersten Moment an die Hand nehmen um uns im nächst besten auf den Boden fallen zu lassen. Rotzig, aber nicht zu derb. Auch nicht gewalttätig.

Hi! Spencer ; Credit: Philipp Scheiter

Hi! Spencer ; Credit: Philipp Scheiter

 

Eher vorsichtig und rücksichtsvoll, denn ehe wir uns in ihren Tracks versehen bieten sie uns wieder ihre Hand an und heben uns hoch, raus aus dem Staub. Diese Methodik passen sie auch an ihre Texte an. “Lass Mich Glauben” ist das beste Beispiel worum es eindringlich in der Musik der Osnabrücker geht: Eine Liebe, die aber mal so richtig in die Brüche gegangen ist. Hier leitet sogar ein schönes Klavier-Intro den Reigen ein. Traurig und mit Scham kommen die Songs wie auch in “Herr Schülter” daher. Oder sie kommen wie mit “Sonett” voller Sanftmut auf den Zuhörer zu. Eine wahre Indie-Punk Ballade.

 

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Um den Sinn ihrer Musik verstehen zu können, stellen sie eine einfache Gleichung auf, die wir auch ohne Korrektur übernehmen möchten: Energie + Herzblut + durchgeschwitzte T-Shirts = Hi! Spencer so wie wir sie auch auf der EP erleben können. Fünf Tracks geben Hi! Spencer zum Besten und beweisen uns mit überbordender Leidenschaft, dass Indie auch Punk kann und andersherum. Ganz so genau können wir die Mischung auch nicht definieren. Die Gitarrenriffs wurden so fulminant abgemischt und besitzen eine solche Wucht und Wärme zugleich.

 

 

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