The Feather

Debütalbum „Invisible“ des belgischen Projekts The Feather

Debütalbum von The Feather; Credit: Gilles Dewalques

Debütalbum von The Feather; Credit: Gilles Dewalques

Am 27.02 erscheint mit INVISBLE das Debütalbum des belgischen Projekts The Feather. Das Soundkartell stellt Euch die Platte und das Projekt vor.

Thomas Medard hat es übertrieben. Für dieses Projekt hat er gar alles in die eigene Hand genommen. Wortwörtlich. Jede Gitarre, die Synthies, der Bass oder eine Klarinette. Alles hat der Belgier selbst eingespielt. Doch nicht nur das. Er wollte nicht nur für alle Instrumente verantwortlich sein, sondern wollte auch die gesamte Produktion unter dem eigenen Dach wissen. Also musste der Dachboden dran glauben und wurde kurzerhand zum Tonstudio für die Aufnahmen des Albums.

Ein Dachboden als Studio. Diese Idee ist ebenso verrückt wie interessant. Daraus entstand für The Feather ein Sound, der wahrscheinlich nur so an diesem Ort entstehen konnte. So durchdacht das Projekt „Debütalbum“ dann doch war, so kompliziert gestaltete sich das Songwriting an sich. Es wurde lange daran gebastelt bis jetzt mit dem Album das entstand, was wir in der Hand halten können.

Debütalbum von The Feather; Credit: Gilles Dewalques

Debütalbum von The Feather; Credit: Gilles Dewalques

Nehmen wir den Song „Sighs“ und befassen wir uns näher mit dem Sound der Belgier von The Feather, so fällt uns auf, dass hier mit so vielen Instrumenten experimentiert wurde. Thomas Medard selbst wollte daraus traumhafte Musik entstehen lassen. Das kommt der Beschreibung der Songs schon sehr nahe. Sie sind in gewisser Weise erhaben. Verlaufen sich flink innerhalb der einzelnen Melodien, sind träumerisch, teilweise auch melancholisch und vor allem weitläufig.

Ganz entzückend ist ihm so der Song „Rays“ gelungen. So singt er ganz dezent und unverhohlen. Wie verschraubelt The Feather die Songs arrangiert haben, können wir aber auch noch Songs wie „Feather Tree“ oder „Mimicry“ festmachen.
Wirklich toll ist es zum Beispiel auch, dass sich mit dem Titelsong der Platte und „Perfect Storm“ zwei recht lange Songs finden. Darin verlieren wir uns nur zu gerne. Das verleiht dem Album dann noch zusätzliche Tiefe und macht aus INVISIBLE ein wirklich begnadet verspieltes Album.

Eure Meinung interessiert uns! Sagt uns wie ihr das Album von The Feather findet!

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