Von Sell

Von Sell Berliner Electro-Pop Act – Sonntagsporträt

Von Sell aus Brooklyn im Sonntagsporträt; Fotocredit: Andrew Segreti

Von Sell aus Brooklyn im Sonntagsporträt; Fotocredit: Andrew Segreti

Das Soundkartell stellt Euch heute den Berliner Electro-Pop Musiker Von Sell im Sonntagsporträt vor.

Mit Von Sell könnte es mal wieder soweit sein. Er könnte einer der Acts für 2017 werden. Das Jahr ist ja schon fast vorbei, deshalb die Rede vom nächsten Jahr. Denn dieses Jahr war das so gesehen der Start, der zündende Moment, also der Moment, in dem alles so richtig krass losgeht, könnte noch folgen. 2017 dann. Dann aber sicher. Denn der Berliner Electro-Pop Musiker klingt nicht nur vielversprechend, er verkörpert auch vieles, was ein Musiker braucht, um den Sprung über den Teich zu schaffen.

Wobei Berlin nicht so ganz stimmt. Berlin ist seine Heimatstadt. Aktuell wohnt er in Brooklyn. Also doch USA. Und dann ist diese EP auf seiner Soundcloud-Seite. Sechs Tracks haben es auf die EP geschafft und alle hat er im Vorfeld als einzelne Tracks ausgekoppelt. So wirkt das dann auch. Jeder Song wie ein Einzelwerk, was es dann aber schwierig macht die EP im Ganzen zu begreifen und durchzuhören.

Dennoch ist das ganz wundervoll, wie unkonventionell Von Sell seine Songs arrangiert. Der Opener der EP „Energystabs“ zum Beispiel, sein klarer Fokus schon auch immer auf den Vocals. Die möchte er ins Rampenlicht rücken, sie sind ihm wichtig. Aber die Produktion an sich natürlich auch. Manchmal muss er sich entscheiden. Das merken wir bei „Names“. Hier nimmt er sich bewusst Pausen in denen die Synthies in den Vordergrund rücken, seine Vocals gemeinsam mit den Synthies arbeiten und dann nur er im Fokus steht.

In Zeiten in denen ich Künstlern wie Gundelach, Alex Vargas und noch ein paar mehr Soloacts mehr Gehört schenke, ist Von Sell ein weiterer Stern, den ich auf dem Schirm behalten werde.

„Miss Me“ ist die aktuelle Single von ihm, und auch mein persönlicher Anspieltipp für Euch. Aber sowieso die ganze EP. Ob er dann endlich wieder ein Act aus Deutschland werden könnte, der auch international was reißt, wird sich zeigen. Noch ist er ja gar nicht in Deutschland, sondern in Brooklyn.

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