The Oceans

The Oceans Noise-Pop aus Kopenhagen

The Oceans aus Kopenhagen; Fotocredit: Per Joe Hansen

The Oceans aus Kopenhagen; Fotocredit: Per Joe Hansen

Das Soundkartell stellt Euch heute die Noise-Pop Band The Oceans aus Kopenhagen im Review vor.

Wie ich mich über The Oceans gefreut habe! Eine Band aus Dänemark, die mal gar nicht so klingt, wie das, was sonst über die Jahre aus dem Nachbarland zu uns geschwappt ist. Weder Electro noch irgendwie klassischer Pop. Noch Indie-Rock. The Oceans machen Noise-Pop, aber so noisey, dass der Begriff „Pop“ schon fast zu süß klingt.

Bei „So Long“ wird das ganz klar. Die Gitarren sind so arg übereinander geschichtet, dass kaum eine klare Struktur erkennbar ist. Die beiden Musiker Linus Valdemar und Dan Joe verlieren sich dabei schon gerne mal selbst. Ganz egal, wer hier bis zum Ende noch zuhört. Das klingt komplett anders, als ich es bisher gewohnt war. Aber es geht auch klarer wie in „Without Love We’re Nothing“. Zumindest ist im Intro noch klar zu erkennen wohin es geht. Danach verschwimmt der Sound wie ein Blatt voll mit ausgelaufenen Wasserfarben.

Ich bin ganz hin und weg. Der Sound ist total strubbelig. Borstig und widerspenstig. Sie geben nur in ganz klitze kleinen Momenten mal nach und das Pop-Appeal blitzt hervor wie in „Strolling“. Wow. So mag ich das und wenn 2017 so bleibt, wird das auch für The Oceans ein tolles Jahr. Eine echte Neuentdeckung, die so wohl nur wenige auf dem Schirm haben. Bis jetzt.

 

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