The Frank and Walters

The Frank and Walters Irischer Indie

The Frank and Walters mit neuem siebten Album

The Frank and Walters mit neuem siebten Album

Am 24. Juni hat die irische Indie Band The Frank and Walters ihre neue Platte „Songs For The Walking Wounded“ herausgebracht. Das Soundkartell stellt Euch die Band vor.

The Frank and Walters, das klingt auf den ersten Blick wie eine Cover-Band aus Deutschland, wenn ich ehrlich bin. Das war zumindest mein Eindruck. Die vier Musiker kommen aber aus Cork, also aus Irland und klingen alles andere als ein Abklatsch einer Cover-Band. Paul Linehan (Vocals und Bass), Ashley Keating (Drums), Rory Murphy (Gitarre) und Cian Corbett (Keys) vereinen sich zu der Band, die jetzt am 24. Juni, also vor rund vier Wochen ihr neues Album „Songs For The Waling Wounded“ rausgebracht hat. Es ist das bereits siebte Werk der Iren und wenn wir dem Pressetext Glauben schenken, das persönlichste bisher.

In ihrer Heimat Irland sind sie vier Iren mittlerweile schon eine Nummer. Das liegt daran, dass sie so gesehen stoisch gute Songs schreiben, die auch im Radio in Irland laufen. In Deutschland hingegen fehlt ihnen noch ein wenig die Publicity, würde ich sagen. Die könnte jetzt aber kommen, denn in den 10 Songs gehen sie kühl, aber abgeklärt ans Werk. Indie ist hier nicht gleich Indie, denn auch Folk-Elemente und eine gewisse irische Mentalität versprühen sie allemal in ihren Songs. Das ist sehr getragen und unaufgeregt. Keine wilden Gitarren-Riffs oder treibende Indie-Gitarren. Dafür sind The Frank and Walters zu abgeklärt. Was aber nicht bedeuten soll, dass die Songs zu routiniert klingen.

Das was mir The Frank and Walters hier präsentieren ist nichts weltbewegend Neues. Aber keine Frage: Das sind unglaublich gute Musiker. Das ist anspruchsvoller Indie, der nicht dem Prinzip Strophe, Refrain, Strophe, Refrain und sich dann einem klassischen Mitklatsch-Part ausliefern. In „Stages“ habe ich einen meiner Lieblingssongs gefunden. Die Tiefe der Vocals und der sympathisch träge Drive machen daraus einen super soliden Indie-Track, der eine Geschichte erzählt. Überhaupt ist die Bezeichnung Indie hier nicht die, die wir sonst aus den letzten Jahren kennen. Das ist eher irische Indie-Gelassenheit. Auch wenn das Album manchmal etwas mehr Esprit vertragen könnte.

 

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