Tea Trees

Alternative-Indie Band Tea Trees aus Esbjerg

Aus Esbjerg: Tea Trees mit ihrem Alternative-Indie

Aus Esbjerg: Tea Trees mit ihrem Alternative-Indie

Das Soundkartell reist mit Euch heute nach Esbjerg und stellt Euch die Altnerative Indie Band Tea Trees vor. Kürzlich erschien ihr selbstbetiteltes Mini-Album.

Tea Trees sind zu fünft und schauen tatsächlich wie absoluten Ober-Hipster aus Dänemark aus. Dänen haben halt einfach nochmal einen ganz anderen Style als wir Deutsche und sehen dadurch immer eine gewisse Spur cooler aus als wir. Direkt aus Esbjerg, im Südwesten Jütlands und mitten am Meer. Von dort kommen die fünf Musiker und sie haben Mitte Dezember 2015 ihr selbstbetiteltes Mini-Album rausgebracht.

Sechs Tracks haben sie auf die Platte gepackt und damit ist die Scheibe etwas fetter bestückt, als eine herkömmliche EP und eben etwas abgespeckter als ein komplettes Album. Eines war mir nach dem ersten Durchlauf klar: Tea Trees schaffen es Alternative, Folk und Indie miteinander in Einklang zu bringen. Sie klingen dabei wie Heimatt. Haben einen ähnlichen Drive und klingen dann doch aber auch absolut gar nicht danach was man von einer so hippen Combo eigentlich vermuten müsste. Synthesizer sind hier beispielsweise gar nicht zu hören. Nur die reinen Gitarren, Drums und gut ein Klavier. Aber ansonsten sind die fünf Dänen sehr geerdet wie wir ja so schön sagen. Und so gesehen halt auch eine klassische Rock-Band Besetzung.

Melodiös und voller Inbrunst, ohne aber zu pathetisch zu sein. Tea Trees schmeißen sich regelrecht in ihren Sound hinein. “Victory” ist da so ein Song, bei dem sie sich wie in einer Jam-Session regelrecht austoben. Jedes Instrument innerhalb ihrer Besetzung bekommt seinen liebevollen Platz. Es folgen ausgiebige Soli und immer wieder ein roter Faden, der einen wieder zurückführt. In “Odyssey of a Boy” beweisen Tea Trees, dass sie auch ganz reduziert Musik machen können. Da brauchen sie zum Abschluss nur ein paar Akustikgitarren und gegen Ende einen gemeinschaftlichen Chor, der allerdings nicht sehr einfallsreich auf “Lalalala” endet.

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