tagebook von Soundkartell KW30

tagebook von Soundkartell KW30

Deap Vally mit neuem Album; Fotocredit: John Stavas

Deap Vally mit neuem Album; Fotocredit: John Stavas

Das Soundkartell meldet sich mit einer neuen Auswahl an Songs aus der Woche zurück. Im tagebook von Soundkartell KW30 gibt es diese Woche neue Tracks von den REFS, Deap Vally, Astrid North, LETO und vielen mehr.

Beginnen möchte ich mit der neuen Single des Duos REFS aus New York. “Turn Around” heißt der gute Track und wurde mittlerweile schon über 20.000 Mal auf Soundcloud gestreamt. Das ist beachtlich, dafür, dass das Duo noch tief in der Versenkung steckt. Doch das könnte sich jetzt ändern. Von denen werdet ihr noch mehr hören, da bin ich mir sehr sicher.

REFS – Turn Around

Am 16.09 ist es soweit, dann erscheint das Album “Femejism” des Indie-Rock Duos Deap Vally. Und Achtung: es groovt richtig krass. Das Album ist mehr oder weniger eine Kampfansage an altmodische Geschlechterrollen und daraus ergeben sich auf dem Album mehrere ja wütende Hymnen. Es geht darum, dass den Frauen ja meist vorgeschrieben wird, was sie zu tun haben und was nicht. Das ist wirklich grandios. Super rumpelig diese beiden Damen aus Los Angeles.

Deap Vally – Smile More

Einen weiteren Griff in die Rockgrube habe ich noch für Euch. Against Me sind zurück mit einer neuen Nummer namens “333”. Der Song wird auf dem kommenden Album “Shape Shift With Me” enthalten sein, das am 14.09 erscheinen wird. Vor drei Wochen dachte ich noch es gibt kein Sommerloch. Aber weit gefehlt. Ihr müsst Euch für fast alle Alben, die jetzt so rauskommen immer bis September gedulden.

Against Me – 333

Weiter geht es mit einer weiteren neuen Nummer einer Musikerin. Astrid North hat mit “Miss Lucy” einen neuen Track rausgebracht. 2012 kam ihr erstes Soloalbum “NORTH” raus. Miss Platnum wurde ganz früh auf die Musikerin aufmerksam. Euch erwartet eine angenehme Soul-Pop Nummer. Neun Songs folgen auf dem neuen Album. Das wird gut!

Astrid North – Miss Lucy (noch nicht online verfügbar)
New Native aus Wien/Berlin; Fotocredit: Sebastian Weiß × Fotografie

New Native aus Wien/Berlin; Fotocredit: Sebastian Weiß × Fotografie

Oh wow! Es gibt eine neue Newcomer Band aus Wien und Berlin. Also aus beiden Städten kommt die Indieband New Native. Mit “It Must Be Nice To Be You” erschien letzte Woche ihre allererste Single und ich finde die ganz toll. Der Track baut sich recht langsam auf und lässt einen Alternative-Rock Song vermuten. Ihr werdet gleich hören was ich damit genau meine. Dieses anfängliche Gitarrenpicking, das kennt man aus solchen Songs.

New Native – It Must Be Nice To Be You

Punkig geht es weiter. Mit LETO gibt es eine auch hier einen Newcomer, der mit einer deutschsprachigen Nummer aufhorchen lässt. “Alles wird gut gehen” heißt der Track und er knüpft an den Sound von Bands wie Turbostaat oder Captain Planet an. Das ist deutschsprachiger Punk, der ja gerade in Hamburg wieder eine Hochkultur erlebt. Hört selbst.

LETO – Alles wird gut gehen

Weiter geht es nach Kanada. Die Kanadierin Jenny Berkel präsentiert die erste Single ihres neuen Albums (14.10.2016). „Wealth in the Country“ ist ein wunderschöner, intimer Folksong, der mit einem grandios stimmungsvollen Video daher kommt.

Jenny Berkel – Wealth in the Country

Ui habe ich mich gefreut. Von der fünfköpfigen Band aus Aarhus NovemberDecember kam Anfang Juli ein neuer Track raus. Der ist gewohnt smooth, sphärisch und wirkt in sich so extrem ausgeruht. Also nicht unausgeglichen, sondern wirklich in einer Balance schön. “The Storm in Everything” lässt vom Titel her ja eher anderes vermuten. Vielleicht ist das ja der Trick bei dem grandiosen Song der Dänen.

NovemberDecember – The Storm in Everything

Es wird mal Zeit für eine Nummer, die nicht sooo neu ist. Mal Blum kommt aus New York und hat vor gut einem Jahr eine Platte rausgebracht namens “You Look A Lot Like Me”. Darauf ist der wirklich super gute Track “Cool Party” drauf. Ich mag diesen Spoken Word Gesang. Das ist steht dem Soudn gut, während im Hintergrund eine gedämpfte Gitarre ihren Weg sucht.

Mal Blum – Cool Party
The New Investors aus Kopenhagen

The New Investors aus Kopenhagen

Glenn Müller, Søren Tiemroth, Fredy Hove und Kristian Karup kommen aus Kopenhagen. Die vier jungen Herrschaften widmen sich dem Indie-Rock gemischt mit Alternative Pop, Psychedelic Pop und Surf Rock. Eine bunte Mischung also, die da aus Dänemark zu uns rüber schwappt. “No One Cares” ist ein ganz fabelhafter Track, der genau diese Stilelemente vereint.

The New Investors – No One Cares

Am 22. Juli erschien mit “Nothing Personal” ein neuer Track der fünfköpfigen ja Rock Band aus San Luis Obispo, Californien. Das hört sich schon auch arg nach 80er Jahre an. Wobei der Track sich dann schon nach kurzer Zeit arg steigert und sogar das ein oder andere Gitarrensolo abfeuert. die Herrschaften sind schon etwas bekannter, aber keiner meiner Facebookfreunde hatte die bisher auf dem Schirm. Das ist ja dann doch auch immer ein Indiz.

Night Riots – Nothing Personal
Mirror Diaries aus Paris

Mirror Diaries aus Paris

Beim nächsten und vorletzten Song für diese Woche wird es wieder deutlich ruhiger. Und es treten wieder Frauen ans Mikrofon. Mirror Diaries heißt das Duo und wenn mich nicht alles täuscht, kommen die beiden aus Paris. “Feel the Sun” so heißt ihre neue Single und ich sag’s Euch: Das Duo solltet ihr auf dem Schirm behalten. Die sind noch richtig unbekannt und die Musik ist fabelhaft schön. Pop!

Mirror Diaries – Feel the Sun

Den Abschluss in dieser Woche mache ich mit einem Projekt namens Foynes. Der kommt aus Australien, Geelong und hat gerade mal zwei Tracks vorzuweisen. Mit “Stand Alone” erschien im Februar ein neuer Track des Producers und Musikers. Dabei verbindet er ebenso HipHop Elemente wie auch Elemente aus dem Indie Bereich. Sehr schön! In diesem Sinne wünsche ich Euch eine wundervolle Restwoche!

Foynes – Stand Alone

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