tagebook von Soundkartell KW17

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T Der Bär Debütalbum "Bienenwolf"

T Der Bär Debütalbum „Bienenwolf“

Nach einem größeren Loch an Album-Releases kamen jetzt die letzten Wochen und Tage so viele neue Alben raus. Darunter ist u.a. auch eines der wohl besten Deutsch-Rap und Indie-HipHop Alben des Jahres von T Der Bär, aber auch neue Tracks von ELEL, Pedaz, Mikroboy und YC The Cynic.

Den ersten Track gibt es hier direkt und straight aus Berlin. Er kommt von T Der Bär. Wer aufmerksam hinhört und einen Plan hat von der Musikszene, der erkennt, dass das die Stimme der Indie-Band Team Amateur ist. Mit “Bienenwolf” hat sich T Der Bär jetzt selbstständig gemacht. Es ist zumindest ein Versuch für ihn. Wobei ich ganz ehrlich sagen: Das ist kein verdammter Versuch. Das ist eines der besten deutschsprachigen Alben, das ich bisher gehört habe.

T Der Bär – Bärengruß

Weiter im Text. Und der Musik. ELEL, das ist eine Indie-Pop Band aus Nashville, für alle, die die Band nicht schon kennen. Das könnte durchaus vorkommen. Denn allzu bekannt sind die Boys hier in Deutschland nicht wirklich. Mit “Animal” erschien jetzt ein neuer Track. Und der ist: Einfach nur richtig gut. Genau so muss Indie-Pop klingen.

ELEL – Animal

Ich hatte schon länger keinen HipHop mehr in meiner Sendung und der Musikauswahl. Wurde also mal wieder Zeit. Zeit auch, um Euch einen brandneuen Track vorzustellen. Der kommt von den beiden Producern aus Berlin, die sich Dope Est Dope nennen. Mit “Steady Producin” haben sie jetzt einen Track rausgebracht, der wirklich gut reinkommt.

Dope Est Dope – Steady Producin’ (feat. Shumee & Breezy)
Pedaz

Pedaz

Nachwuchshoffnung. Hoffnungsträger. Newcomer. Das nur drei Beschreibungen, die ich nicht ausstehen kann. Entweder kann jemand was und zieht von hinten bis in die erste Reihe durch. Oder eben nicht. Diese ewigen Newcomer und Hoffnungsträger bin ich Leid. Umso besser, wenn dann wirklich mal einer um die Ecke kommt, bei dem ich mir auch vorstellen kann, dass es klappen könnte. Ja muss! Pedaz. Der hat letzten Freitag sein Debütalbum “Schwermetall” rausgebracht. Er kommt aus Essen. Also mitten aus Hochdeutschland. Naja, das Sympathierennen hat er zumindest schon mal verloren, auch wenn die Flows und die Beats wirklich gut sind.

Pedaz – Wie Ein Mann

Nächsten Freitag, bzw. am 29. April erscheint mit “Doll Of Highland” das erste Album des US-Amerikaners Kyle Craft aus Louisiana. Seine Familie war jetzt nicht unbedingt die musikalischste. Das soll was heißen. Ich möchte ja jetzt nicht sonderlich viel über die Musik verraten, aber es gibt Stimmen, die sagen: Er klingt wie Bob Dylan.

Kyle Craft – Pentecost
Astronautalis; Fotocredit: Megan Thompson

Astronautalis; Fotocredit: Megan Thompson

Astronautalis veröffentlicht am 13.05.2016 sein neues Album „Cut The Body Loose“ auf Cargo Records in Deutschland. Das Krasse ist ja, dass Astronautalis als Battle-Rapper angefangen hat. Da hat man ja doch immer noch einen ganz anderen Stil drauf als Rapper. Aber der ist jetzt auf dem neuen Album wirklich gut durchmischt. Sprechgesang, Pop, Rap…egal, das Album bietet so ziemlich alles. Und einen Mann, der eine wirklich unglaublich gute durchdringbare Stimme hat.

Astronautalis – Kurt Cobain

Unsere Reise geht weiter nach Amsterdam. Klangstof. Den kannte nur exakt eine Freundin in meinem Facebook-Netzwerk. Oft kommt das nicht vor. Vor gut drei Monaten kam mit “Hostage” ein Track von dem Electronica-Pop Musiker aus Holland raus, den ich schon damals ziemlich geil fand. Coole Beats, Rhythmuswechsel, schöne Synthies und natürlich eine Stimme, die ich so auch angenehm finde. So jetzt kommt am Dienstag, also am 26. April der neue Track “Amansworld” raus. Auch der ist wieder unglaublich toll produziert. Da kann man sich verlieren. So muss das sein.

Klangstof – Amansworld
Slow Steve

Slow Steve

Mit „Adventures“ erscheint das neue Album von Slow Steve.. Das Debütalbum des Ex-Fenster Mitglieds Rémi Letournelle und seiner Band erscheint am 6. Mai via Morr Music. Angefangen hat er alleine im Zimmer mit eigenen Jams. Da kann der nächste logische Schritt ja nur sein, dass man das alles ein bisschen ernster nimmt. So also jetzt das erste eigene Album. Wenn das immer so schnell gehen würde…

Slow Steve – Oscillation

Poppig geht es weiter. Baroque-Pop. So nennen das die beiden Briten, die das Duo Gold Spectacles heißen. Mit “Even” haben sie einen neuen Track rausgebracht, den ich Euch gerne ans Herz lege. Klar sehr soft und poppy. Aber eben auch dementsprechend schön arrangiert, auch wenn er überwiegend elektronisch daher kommt. Die Debüt-EP kommt am 27. Mai raus. Da dürfen wir also noch gespannt sein, was da so nachkommt.

Gold Spectacles – Even

Flott. Indie mäßig absolut krass sympathisch, aber dann doch auch wieder berechenbar. So kommt mir Good Old War vor, wenn ich den Opener seiner Platte “ Broken Into Better Shape” wirklich das erste Mal höre. Ich durfte Good Old War bisher leider noch nicht tanzen sehen. Aber scheinbar ist er für seine Performances bekannt. Keith Goodwin ist der kreative Kopf, Songschreiber und Frontmann der Band. 40 Songs standen für das neue Album zur Auswahl. Herausgekommen sind 10 Tracks, die ihr unbedingt mal gehört haben solltet.

Good Old War – Tell Me What You Want from Me

Mikroboy sind wieder krass zurück. Mit “Leicht” erscheint am 29. April das neue Album der Berliner Indie und Pop Band. Das Album wäre wie ein Konzentrat meint die Band. Also eine Zusammenschau an Erfahrungen aus den letzten fünf Jahren. Dabei haben sie drei Städte und zwei Platten hinter sich gelassen. Wir hören einfach mal in den Titeltrack rein und dann könnt ihr Euch eine Meinung bilden.

Mikroboy – Leicht

Den Abschluss mache ich jetzt mit einem meiner liebsten Rapper aus den USA. Er kommt direkt aus der Bronx, also aus New York. YC The Cynic hat am 21. April ein neues Mixtape rausgebracht und das ist ziemlich fett geworden. Mit Verlaub. Das ist wohl eines der besten Mixtapes, das ich seit langem gehört habe. Mit “The Mantra” hört ihr jetzt einen wirklich krass guten Rap-Track. In diesem Sinne wünsche ich Euch eine wundervolle Restwoche!

YC The Cynic – The Mantra (feat. Eli Black)

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