tagebook von Soundkartell

tagebook von Soundkartell: Diese Woche über Wetzlar nach San Francisco und jeder guter Musik im Gepäck

Ryan Keen aus Denvon

Ryan Keen aus Denvon

In dieser Woche möchten wir euch so viele musikalische Highlights vorstellen, wie es uns die Zeit erlaubt. Wir blicken dabei nach Berlin zu einer Band die eigentlich aus Frankreich kommt. Wir reisen nach Stuttgart und stellen euch einen Songwriter vor, der es mit Ed Sheeran und Fink aufnehmen kann.

Beginnen möchten wir mit einer Band, die dieses Jahr wohl den Titel des ungewöhnlichsten Bandnamens gewinnen wird: Who Are You Lutra Lutra?? heißen sie und derzeit agieren sie von Berlin aus, obwohl sie aus Frankreich kommen. Sie bewegen sich musikalisch zwischen klassischer akustischer Musik und Folk. Die Art und Weise wie sie ihre Titel arrangieren ist überaus natürlich und ungewöhnlich unkonventionell ist die Spielart der Gitarre. Ihre Debüt-EP “White On White” erschien im vergangenen Jahr und wurde in Berlin produziert. Eine tolle Neuentdeckung!

Who Are You Lutra Lutra?? – The Memory Too

Who Are You Lutra Lutra?? aus Berlin

Who Are You Lutra Lutra?? aus Berlin

Weiter geht es mit der Band Annagemina aus Stuttgart. Es handelt sich dabei um ein junges Duo der beiden Künstler Anna Illenberger und Tokyo Tower. Vor gut einer Woche erschien das bereits dritte Album “III” der beiden und darauf finden wir elf wirklich schön arrangierte Bass-Pop Tracks. Einer davon ist “Let Go” und geht so:

Annagemina – Let Go

Weiter geht es mit einer weiteren deutschen Formation namens Drops Of Gold. Die Band kommt aus Wetzlar und es handelt sich dabei um ein Quintett. Seit gut einem Jahr zelebrieren sie dabei eine Mischung aus Akustik-Rock und Pop und haben diesen Sound auf ihre Debüt-EP “Life And Other Diseases” gepackt. Davon spielen wir euch auch nun ihren Titel “The Bitter End”.

Drops Of Gold – The Bitter End

Kommen wir nun zu jenem Künstler, der es mit Ed Sheeran und Fink aufnehmen kann. Es handelt sich dabei um den jungen Briten Ryan Keen, der am 21.03 sein Debütalbum “Room For Light” veröffentlichen wird. Darauf finden wir so wundervolle Titel, die er samt seiner Gitarre, alle in einem kleinen Gartenschuppen nebenan eingespielt hat. Mit dem Ed Sheeran war er bereits mal auf Tour. Der große Durchbruch wird jetzt mit seinem Album kommen. Versprochen.

Ryan Keen – Skin And Bones

Ryan Keen aus Denvon

Ryan Keen aus Denvon

Ebenfalls einen Release feiern darf Chuck Ragan. Der am 21.03 sein Album “Till Midnight” veröffentlichen wird. Die Stimme tendiert zwar stark an der Grenze zu Bruce Springsteen und Joe Cocker, doch das täuscht anfangs etwas. “Something May Catch Fire” ist ein äußerst emotional eingespielter Titel, der quasi der Vorbote eines tollen neuen Albums kalifornischen Künstlers sein wird. Wir sind gespannt.

Chuck Ragan – Something May Catch Fire

Zeit, dass es elektronisch wird. Claptone hat vor einigen Tagen einen neuen Titel herausgebracht. “Ghost” heißt dieser und ist – ja was sollen wir dazu noch sagen – ein weiteres Prachtstück dieses Producers aus Berlin. Ein tolles Stück, das zudem auch wundervoll zu aktuellen Wetterlage passt. Produziert wurde dieser Titel zusammen mit Clap Your Hands Say Yeah.

Claptone – Ghost

Von Berlin aus wird es wieder Dänisch und wir kommen zu Mund De Carlo aus Kopenhagen, der vor wenigen Tagen sein neues Album “Frit Fald” herausgebracht hat. Darauf sind über fünfzehn sehr gute HipHop Tracks enthalten. Den Titelsong des Album haben wir uns dazu ausgesucht und ein Segen, für alldiejenigen die Dänisch verstehen.

Mund De Carlo – Frit Fald

Wir machen von Kopenhagen aus einen größeren Sprung nach Chicago und kommen zum Soul-Singer-Songwriter Jesse Boykins III. Dieser hat vor schon mehr als zwei Wochen seinen neuen Titel “Plain” veröffentlicht. Auch dieser so smoothe Titel passt wundervoll zu den nun aufkommenden Frühlingsgefühlen.

Jesse Boykins III – Plain

Indie hatten wir heute noch gar nicht. Wird also Zeit und so kommen wir zur Band Waters aus San Francisco. “Got To My Head” heißt ihr aktuell neuester Song und ist ein wahrer Ohrwurm. Tolle Gitarrenriffs und ein guter schon sommerlicher Beat.

Waters – Got To My Head

Beenden möchen wir unseren Beitrag diese Woche mit der fünfköpfigen Band My Jerusalem aus Austin in Texas. Das Genre “Post-Modern-Gothic-Soul”, das sie auf ihrer Facebookseite angegeben haben passt nicht so ganz. Wobei dann doch wieder, weil es wirklich schwierig ist diese Band einem Genre zuzuordnen. Der Gesang ist sicherlich tief und passt zur Sorte der Gothic-Sänger, aber die Gitarren- und Bassläufe sind hingegen im Bereich Pop und Indie anzusiedeln.
Mit ihrem Titel “Shatter Together” wünschen wir euch eine schöne Woche, euer Soundkartell!

My Jerusalem – Shatter Together

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