Debütalbum des Briten Ryan Keen „Room For Light“

Ryan Keen – Auf Augenhöhe mit James Blunt und Ed Sheeran

 

Ryan Keen mit seinem Debütalbum "Room For Light"

Ryan Keen mit seinem Debütalbum „Room For Light“

Es geht ums Surfen, um Gitarre spielen und all die wundervollen Momente, die gesammelt wurden. Ryan Keen hat auf seinem Debütalbum “Room For Light” ein großartiges Debüt hingelegt, das mit den ganz großen Singer-Songwritern mithalten kann. Warum, das verraten wir euch jetzt beim Soundkartell.

Surfen und Gitarre spielen. Dass das eine Kombination ist, die gut zusammenpasst und sich gut vermarkten lässt, hat Jack Johnson längst bewiesen. Um in der Masse der neuen Singer-Songwriter aufzufallen müssen diese schon ganz schwere Geschütze auffahren um nicht abzufallen. Oder aber: Sie machen einfach gute Musik und das andere ergibt sich von selbst.

So macht das der Brite Ryan Keen aus Devon. Jahrgang 1987 ist er und hat schon mit Kollegen wie Ed Sheeran musiziert, die nicht viel älter sind, als er. Klein angefangen hat er dabei auch und hat zunächst mal in Pubs gespielt. Mehr als eine handvoll Menschen konnte er da von seiner Musik noch nicht begeistern. Doch das wird sich nun alles ändern. Am 21.03 erscheint sein Debütalbm “Room For Light” und es ist ein Werk, dass sich nicht wie ein Debütalbum anfühlt.

Schon im Vorfeld hat Ryan Keen mit Titeln wie “Old Scars” oder “Focus” zig tausend Klick auf Youtube eingeheimst. Es ist wie so oft und vor allem auch bei Ed Sheeran: der eigentliche Erfolg findet schon vor dem Release seines Debüts statt. Was danach kommt, fühlt sich womöglich an, wie der Börsengang von Facebook. Große Hoffnungen, gutes Album, aber keinen Menschen, den die Musik noch interessiert, weil die Musik bereits großenteils schon vorher im Netz kursierte.

 

Doch bei Ryan Keen dreht sich das Rad anders, in einer anderen Geschwindigkeit und mit einer, lassen wir es mal so im Raum stehen: größeren Nachhaltigkeit. Alle 12 Titel hat er nämlich selbst finanziert und in einem lächerlich wirkenden Schuppen nebenan aufgenommen. Das Album bekommt dadurch zusammen mit seiner Musik einen ganz anderen Bezug und liegt schon gleich gar nicht in den Händen ovn größeren Labels.

Es sind ihm da ein wundervoller Strauß an Titeln aus der Feder entstanden. Er taucht dabei ab in die Gefilde großer Singer-Songwriter wie Fink, eben Ed Sheeran und auch James Blunt. Vor allen Dingen an den letztgenannten erinnert er stark in seinem Titel “Wish You Well”. Alle drei kommen schließlich auch aus Großbritannien und auch wenn er am Erfolg gemessen an sie noch nicht reicht, so begegnet er ihnen in seinen Texten und den mit seiner Gitarre arrangierten Titeln wie “Body Over Mind” oder “Orelia” mindestens auf Augenhöhe.

 

 

Inspiriert wurde Ryan Keen während seines Songwritings tragischerweise von dem überraschenden Tod seines Freundes und so könnten wir natürlich erwarten, dass seine Lieder über das Schwere im Leben handeln und uns bedrücken. Doch so lässt er es nicht angehen, denn Optimismus ist ein ganz entscheidender Faktor. So besingt er in “See Me Now” die Zeilen: “I found I missed all we were, I found I missed all of her, But find strength in being alone, and kept my mind consumed in my work”. Diese Zeilen berühren uns. Eben weil sie den wahren Kern treffen.

Ryan Keen ist anders als die Singer-Songwriter, die bisher in den einschlägigen Radios rauf und runter laufen, während wir im Supermarkt einkaufen oder beim Friseur eine neue Frisur verpasst bekommen. Der Brite hat es verdient bewusst und wie Slow-Food gehört zu werden. Ihr werdet sehen, ihr werdet seine Songs aufsaugen.

Ab Mai ist er zudem auch auf Deutschland-Tour. Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen, vor allem nicht, weil wir 1×2 Karten für euch hier beim Soundkartell verlosen werden!

25.05. Hamburg – Haus 73
26.05. Berlin – Privat Club
27.05. Köln – Blue Shell
28.05. München – Strom
29.05 Stuttgart – Das Cann
30.05. Darmstadt – Schlossgrabenfest
06.07. Bochum – Bochum Total Festival

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